Auf unserem Costa-Rica-Roadtrip mit For Family Reisen führte uns die Reise nach Sarapiquí – eine Region im Norden des Landes, die vor allem für ihre üppige Natur, tropischen Regenwälder aber auch riesigen Ananasfeldern und zahlreichen Abenteueraktivitäten bekannt ist. Zwischen dichten Wäldern, rauschenden Flüssen und einer beeindruckenden Tierwelt gibt es hier jede Menge zu erleben.
Wir wollten Sarapiquí nicht nur anschauen, sondern die Region aktiv erleben. Deshalb standen gleich mehrere besondere Erlebnisse auf unserem Programm: eine aufregende Rafting-Tour auf dem Río Sarapiquí, rasante Zipline-Fahrten durch den Regenwald und ein Spaziergang über die beeindruckenden Kapok Hanging Bridges. Drei völlig unterschiedliche Aktivitäten – aber alle mit einem gemeinsamen Thema: Sarapiquí aus ganz unterschiedlichen Perspektiven entdecken.
Ziplining in Sarapiquí: Mit 11 Ziplines durch den Regenwald
Unser erstes großes Abenteuer in Sarapiquí war eine Ziplining Tour mitten durch den Regenwald. Mit Aventuras del Sarapiquí ging es hoch hinaus – insgesamt 11 Ziplines führten uns von Plattform zu Plattform durch die Baumkronen.
Schon die erste Fahrt war ein echtes Abenteuer. Zwischen den Baumwipfeln durch den Regenwald zu schweben und dabei die üppige Natur von oben zu sehen, war einfach unglaublich. Mit jeder weiteren Zipline wurde das Gefühl von Höhe und Geschwindigkeit besser – und langweilig wurde es garantiert nicht.





Das Besondere war aber nicht nur die Action. Während wir von einer Plattform zur nächsten sausten, konnten wir hoch oben in den Bäumen sogar ein Faultier entdecken. Kurz darauf bekamen wir noch einen bunten Tukan zu sehen. So wurde aus der rasanten Zipline-Tour gleichzeitig eine ganz besondere Begegnung mit der Tierwelt Costa Ricas.
Gerade für Familien mit älteren Kindern und Teenagern ist so eine Tour eine tolle Möglichkeit, Abenteuer und Natur miteinander zu verbinden. Auch Flo und Ben waren von der ersten bis zur letzten Zipline begeistert. Action, spektakuläre Ausblicke und faszinierende Tiere – mehr Costa-Rica-Feeling geht eigentlich kaum.
Rafting auf dem Río Sarapiquí: 14 Kilometer Abenteuer
Der Nächste Tag sollte aber nicht wenige actionreich werden. Unser nächstes Abenteuer in Sarapiquí war eine Rafting-Tour auf dem Río Sarapiquí mit Aventuras del Sarapiquí. Mit einem Bus wurden wir zunächst von der Station zum Startpunkt der Tour gebracht. Dort bekamen wir unsere Ausrüstung: Schwimmweste, Helm und natürlich ein Paddel.


Bevor es aufs Wasser ging, erhielten wir eine ausführliche Einweisung. Uns wurde erklärt, wie wir im Boot sitzen sollten und welche Kommandos wir während der Fahrt beachten mussten. Es konnten zwei bis sechs Personen in einem Raft sitzen. Dann ging es endlich los.
Die Strecke war insgesamt 14 Kilometer lang und führte durch die beeindruckende Landschaft Sarapiquís. Zwischendurch gab es immer wieder aufregende Abschnitte, bei denen Teamwork und die richtigen Paddelkommandos gefragt waren. Nach etwa der Hälfte der Strecke legten wir eine Pause ein. Dort gab es frisches Obst – und wer wollte, konnte die Gelegenheit nutzen, von einem Vorsprung in die Stromschnellen zu springen.
Nach der Pause ging es wieder zurück in die Boote und weiter auf dem Río Sarapiquí. Die Kombination aus Abenteuer, tropischer Natur und dem rauschenden Fluss machte die Rafting-Tour mit Aventuras del Sarapiquí zu einem unserer besonderen Erlebnisse in Sarapiquí.
Kapok Hanging Bridges: Durch den Regenwald und hoch über den Baumkronen
Nach dem actionreichen Rafting ging es für uns am nachmittag etwas ruhiger weiter – allerdings nicht weniger beeindruckend. Unser nächstes Ziel waren die Kapok Hanging Bridges, die mit einer insgesamt 370 Meter langen Hängebrücke werben – der längsten ihrer Art in Costa Rica.
Bevor wir die Hängebrücke erreichten, startete unsere Tour mit einem Spaziergang durch den Regenwald. Unser Guide erklärte uns viel über die einzigartige Pflanzen- und Tierwelt Sarapiquís und machte uns immer wieder auf Tiere aufmerksam, die wir ohne ihn vermutlich übersehen hätten. Anschließend folgte eine kleine Vogeltour. Dabei konnten wir unter anderem mehrere Tukane und bunte Papageien beobachten. Ein besonderes Highlight war der Gelbhosenpipra, der wegen seiner moonwalkartigen Tanzbewegungen während der Balz auch als „Michael-Jackson-Vogel“ bekannt ist.





Anschließend ging es auf die insgesamt 370 Meter lange Hängebrücke. Sie besteht aus vier miteinander verbundenen Brückenelementen, wirkt beim Überqueren jedoch wie eine einzige lange Hängebrücke. Hoch über dem Waldboden boten sich immer wieder beeindruckende Ausblicke auf die Baumkronen des Regenwaldes und die üppige Vegetation. Die besondere Perspektive machte den Spaziergang zu einem unvergesslichen Erlebnis.



Zum Abschluss unseres Besuchs durften wir sogar selbst einen kleinen Beitrag zum Schutz des Regenwaldes leisten und einen Baum pflanzen. Eine schöne Geste und gleichzeitig ein passender Abschluss für unseren Besuch bei den Kapok Hanging Bridges.
Unser Fazit: Sarapiquí ist Abenteuer pur
Sarapiquí hat uns gezeigt, wie abwechslungsreich Costa Rica sein kann. Ob beim Raften auf dem Río Sarapiquí, beim Überqueren der beeindruckenden Kapok Hanging Bridges oder beim Ziplining durch die Baumkronen – überall konnten wir die Natur nicht nur anschauen, sondern richtig erleben.
Besonders für Familien mit älteren Kindern und Teenagern ist die Region ein echtes Abenteuer-Paradies. Hier treffen Action, beeindruckende Landschaften und die faszinierende Tierwelt Costa Ricas aufeinander. Für uns waren vor allem die Begegnungen mit den Tieren während der Aktivitäten etwas ganz Besonderes – ein Faultier und Tukane sieht man schließlich nicht jeden Tag beim Ziplining.
Sarapiquí war damit für uns eine perfekte Mischung aus Abenteuer, Natur und gemeinsamen Erlebnissen. Und genau das macht für uns den besonderen Reiz einer Reise durch Costa Rica aus: Man weiß nie, welches Erlebnis oder welche Tierbegegnung als Nächstes wartet.
Pura Vida – in Sarapiquí haben wir genau das erlebt!