Abu Dhabi und Dubai 2021 – Das zweite Mal in die Wüste

Zum zweiten Mal hieß das Ziel für uns Abu Dhabi und Dubai. Denn wir haben nochmal die Chance genutzt zu unseren Freunden zu fliegen, in eine der heißesten Regionen der Welt. Schon 2019 waren wir in Abu Dhabi und Dubai zu Gast.

Natürlich waren auch für uns vor dem Flug viele Fragezeichen. Wie läuft das mit den COVID-Tests, gibt es eine App, was kann man alles machen und ist es überhaupt möglich in Abu Dhabi und Dubai zu dieser Zeit mit Corona Urlaub zu machen.

Vorweg geben wir ein ganz klares JA! Denn es war alles halb so wild, wenn man wusste, was zu beachten und zu machen ist.

Die Sache mit den PCR-Tests und der Al Hosn App

Rechtzeitig vor dem Flug muss man sich in den Vereinigten Arabischen Emiraten über die ICA Website anmelden. Dort konnte man auch seinen Impfstatus eintragen. Zudem war in Deutschland ein PCR-Test nötig, der nicht älter als 48 Stunde ist. Wir haben das bei Schnelltest-Berlin www.schnelltest-berlin.de gemacht und hatten unser Testergebnis innerhalb von 3 Stunden zum Ausdrucken in unserem Mail-Postfach. Das birgt natürlich einige Kosten, aber die muss man einplanen.

In Abu Dhabi war dann bei der Ankunft am Flughafen ein weiterer PCR-Test nötig. Dieser war kostenlos und man beikommt einen UID um sich mit der Al Hosn App zu registrieren. Die App ist ähnlich unserer Corona-App in Deutschland. Wir sind alle geimpft, also hatten wir keine Probleme und Kids unter 12 sind frei. Ungeimpft muss man in Quarantäne außer Kinder unter 12.

Die Al Hosn App funktionierte leider nicht gleich, aber das ist ein bekanntes Problem und es reichte bei uns auch, wenn man das PCR Testergebnis vorzeigt. Nach ein paar Tagen funktionierte die App und alles war gut. Am fünften Tag war ein weiterer PCR-Test notwendig. Diesen kann man in Abu Dhabi überall in Test-Zentren machen und kostet um die 50 Dirham pro Test. Das Ergebnis hat man innerhalb von 3 Stunden direkt in der Al Hosn App und als Mail.

Vor dem Abflug brauchten wir einen weiteren Test, der nicht älter als 48 Stunden alt ist. Auch diesen haben wir über so ein Testzentrum gemacht. Am Flughafen in Abu Dhabi war dann das Testergebnis aus der Mail erforderlich.

In Dubai, war alles viel entspannter. Hier sind keine PCR-Tests nötig und auch keine App. Lediglich zum Eintritt bei der EXPO ist ein PCR-Test nötig, den man auch direkt vor Ort machen kann.

Alles in allem klingt das erstmal nach einigem Aufwand, aber es ist wirklich halb so wild.

Badetag auf dem Boot

Wir sind spät in der Nacht in Abu Dhabi angekommen und haben erstmal ausgeschlafen. Unsere Freunde Markus und Peggy hatten ein Boot gebucht für einen entspannten Tag auf dem Wasser und am Strand. Das war genau das Richtige für unseren ersten Tag bei diesen heißen Temperaturen, denn es waren mehr als 40 Grad im Schatten.

Fravely auf dem Boot in Abu Dhabi
Fravely auf dem Boot in Abu Dhabi

Abu Dhabi besteht aus vielen Inseln, also ist hier ein Boot eine coole und entspannte Art um Spaß auf dem Wasser zu haben. Das Wasser ist türkis-blau durch den vielen Sand, vereinzelte Palmen stehen auf den Sandbänken und Inseln. Einfach traumhaft. Die Skyline von Abu Dhabi immer vor uns, fuhren wir die Küste entlang und badeten im warmen Wasser des arabischen Golfs.

Einen ganzen Tag in der Liwa Wüste

Bei unserer letzten Reise 2019 in die Vereinigten Arabischen Emirate hatten wir auf einer Wüsten-Safari Shafeel kennen gelernt Er fuhr damals unser Auto beim Dune-Bashing. Mit ihm haben wir bis heute Kontakt über Instagram. Wir haben ihn angeschrieben, ob er mit uns eine Tagestour machen kann. Er sagte sofort ja und organisiert für uns einen ganzen Tag im Wüstensand.

Unser Ziel war Liwa Desert, die Wüste, die direkt an der Grenze zu Saudi Arabien liegt. Auf dem Weg dort hin hatten wir noch einige kleinere Attraktionen. Wir starteten gegen 8 Uhr am Morgen.

Die Fossil Dunes

Unser erstes Zeil waren Sandskulpturen, die durch Druck und Wind natürlich in der Wüste entstanden sind. Die Skulpturen zeigten unterschiedliche Schichten von Sand und waren sehr zerbrechlich. Also darf man diese nicht berühren, denn sonst zerfallen die Skulpturen sofort.

Abu Dhabi - Fossil Dunes
Abu Dhabi – Fossil Dunes

Long Salt Lake Abu Dhabi

Der nächste Stop war ein langer Salzsee in der Wüste vor Abu Dhabi. Er war fast ausgetrocknet und eine dicke Salzkruste zeigte sich. Auf dieser kann man auch stehen und es ist ein heißer Foto-Spot. Klar haben wir auch Fotos gemacht. Auf drei Kreisen aus Salz kann man dort stehen und von Kreis zu Kreis hüpfen. Wundervolle Farben vom Wasser leuchteten in der Sonne. Aber wir wollten weiter in die richtige Wüste.

Flo und Ben Springen über die Salzkruste
Flo und Ben Springen über die Salzkruste

Tropic of Cancer – Der Sonnenwendekreis

Wir fuhren an einem Schild mit der Aufschrift „Tropic of Cancer“ vorbei. Shafeel konnte es uns nicht richtig erklären. Wir machten ein Foto aus dem Auto und fuhren weiter. Dann googelten wir und entdeckten, dass dies der nördliche Wendekreis der Sonne ist. Wir waren on fire! Shafeel drehte um und wir schossen noch richtige Bilder mit uns und dem Schild.

Fravely vor dem Sonnenwendekreis - Tropic of Cancer
Fravely vor dem Sonnenwendekreis – Tropic of Cancer

Dune-Bashing für 60 km in der Liwa Wüste

Auf einmal bogen wir von der Straße ab und standen mitten in der Wüste. Es wurde etwas Luft aus den Reifen abgelassen und nun startet Shafeel mit dem Auto durch den Wüstensand zu fahren. Wir fragten zwischendurch, ob Shafeel weiß wo er lang zu fahren hat. Eine sehr sichere und schmunzelnde Antwort „vielleicht“ war für uns durchaus beruhigend. Wir sahen immer wieder vereinzelte Bäume oder auch mal eine Oase. Fuhren an Kamelen mit ihren Jungen vorbei und sahen wilde Gazellen mitten in der Wüste. Nach einiger Zeit erreichten wir eine Oase mitten in der Wüste. Hier machten wir unsere Lunch-Pause. Dazu gab es leckere Datteln und Tee direkt von einem Pakistanie, der die Oase betreute.

Wir fuhren nach 45 Minuten Pause weiter und erreichten irgendwann am späten Nachmittag eine riesige Düne. Sie heißt Mureeb Dune und ist eine der spektakulärsten Dünen der Welt. Vor ihr ist ein Zuschauerrang aufgebaut und mehrere Plätze zum Campen und Helikopterlandeplätze. Die Düne ist jedes Jahr Schauspiel von verrückten Autorennen. Auf bis zu 60 Grad Steigung donnern verrückte Emiratie mit ihren getunten Buggy hinauf. Total crazy!

Wir fuhren die Düne seitlich hinauf und hatten von der Spitze eine wunderbare Aussicht über die ganze Wüste. Dann setzten wir uns ins Auto und Shafeel fuhr auf den Abgrund hinzu… hatte er wirklich vor, was wir alle dachten? Ja, hatte er. Wir fuhren die 60 Grad steile Düne hinab und wir hingen quasi nur im Gurt. Ein mega Gefühl!

Fravely und Shafeel auf der Moreeb Dune
Fravely und Shafeel auf der Moreeb Dune

Dann fuhren wir gegenüber auf eine Düne und die Jungs konnten im Sonnenuntergang noch etwas auf einem alten Snowboard sandborden. Dann ging die Sonne unter und wir hatten einen unvergesslichen Blick in der Wüste.

Einen ausführlicheren Bericht und auch ein Video von der Tour findet hier in einem extra Blog-Beitrag.

Ein mega cooler Tag ging zu Ende. Danke dir Shafeel!

Dubai mit dem HEROodysea Boot entdecken

Ein neuer Tag und wir fuhren am Morgen nach Dubai. Im Marina in Dubai angekommen warteten schon kleine Boote für zwei Personen auf uns. Mit diesen Tiny Boats von HEROodysea machten wir eine Tour durch einen kleinen Teil von Dubai. Wir waren am Ain Dubai, dem neuen großen Riesenrad, am Atlantis und am Burj al Arab, einem der teuersten Hotels der Welt. Über die Tour mit HEROodysea könnt ihr in unserem Blogpost noch etwas mehr lesen. Nur so viel: Es lohnt sich, wenn ihr mal in Dubai seid.

Mit dem Boot vor dem Burj al Arab
Mit dem Boot vor dem Burj al Arab

Auch zu dem Abenteuer gibt es einen Extra Bericht in unserem Blog.

Wir machten einen kurzen Abstecher zum Souk Madinat Jumeirah, einem künstlichen Markt mit leider wenig Charme. Aber einem tollen Blick auf das Burj al Arab. Dann fuhren wir Richtung Burj Khalifa. Denn direkt nebenan hatten wir ein Apartment im Swissotel Al Murooj gebucht. Für uns hervorragend zentral gelegen, denn wir wollten von hier aus unsere Dubai-Entdeckung starten.

Swissotel Al Murooj - Dubai
Swissotel Al Murooj – Dubai

Am Abend gab es noch einen Blick auf die Wassershow am Burj Khalifa und ein leckeres libanesisches Abendessen.

The Frame, Jumeirah Beach und das Burj Khalifa

Heute war einiges an Attraktionen in Dubai angesagt. Als erstes fuhren wir zum The Frame. Einem großen Bilderrahmen der mitten in Dubai steht. Dort drin ist eine Galerie. Diese besuchten wir aber nicht, denn wir wollten zum Jumeirah Beach. Hier genossen wir das Meer und die Sonne. Schon vor zwei Jahren waren wir an dem Strand und hatten eine schöne Zeit. Danach fuhren wir nochmal zur Dubai Marina, dem Hafen der Stadt, welcher von Hochhäusern gesäumt wird. Einfach eine Stadt der Superlative.

Fravely vor The Frame in Dubai
Fravely vor The Frame in Dubai

Gegen Abend hatten wir Tickets für das Burj Khalifa gebucht. Dem höchsten Gebäude der Welt. Zum zweiten mal wollten wir nun hoch hinaus. Diesmal aber zum Sonnenuntergang und der war fantastisch! Ben wollte nochmal zur Wassershow, natürlich erfüllten wir ihm seinen Wunsch. Danach gab es nochmal libanesisch zum Abendessen.

Fravely vor dem Burj Khalifa
Fravely vor dem Burj Khalifa

Die EXPO 2020 in Dubai

Unser letzter Tag in Dubai und wir haben uns kurzfristig dazu entschlossen die EXPO 2020 in Dubai auch noch zu besuchen. Doch vorher machten wir noch einen Abstecher zur Statue of Mexico direkt am Burj Khalifa. Nach ein paar Fotos ging es hinaus zur EXPO. Wir hatten nicht viel Zeit und auch keinen Plan. Wir wollten aber auf jeden Fall den deutschen Pavillon besuchen. Dieser war voll auf nachhaltige Energie ausgelegt. Sehr anschaulich mit Experimenten und Modellen. Ob man aber den Menschen so die Probleme der Welt erklären kann, ist fraglich. Der Pavillon ist aber echt gut geworden und lohnt sich auf jeden Fall!

Fravely auf der EXPO 2020
Fravely auf der EXPO 2020

Wir waren dann noch in dem Pavillon der Schweiz, welche auch viel von Natur, Bergen und etwas Nachhaltigkeit zeigten. Saudi Arabien, neben Deutschland einer der schönsten, stellt sich als Land vor. Absolut enttäuschend ist China, die in einem gefühlt kalten und halb-fertigen riesigen Pavillon größtenteils von ihrem Raumfahrt-Programm mit pixeligen Filmen aufmerksam machen wollte. Sorry China, aber das ist in der heutigen Zeit am Thema vorbei!

Wir besuchten noch das Haus der Vereinten Nationen, welches die Probleme und Lösungen der ärmeren Länder der Welt eindrucksvoll vorstellten.

Danach ging es zurück mit dem Auto nach Abu Dhabi. Wir wollten rechtzeitig zum Sonnenuntergang an der Moschee sein und den wunderschönen Blick genießen, der 1001 Nacht Wirklichkeit werden lässt.

Scheich-Zayid-Moschee
Scheich-Zayid-Moschee

Angeln vor Abu Dhabi

Unser lieber Freund Markus ist hier in Abu Dhabi zum leidenschaftlichen Angler geworden. Klar bei so viel Wasser und vielen Fischen im Meer, durchaus verständlich. Er hatte wieder ein Boot gebucht und seine vier präparierten Angeln und uns geschnappt und so ging es raus aufs Meer. Es war noch nicht die perfekte Angelzeit, denn diese beginnt gerade erst im November. Daher fanden wir auf dem Meer keinen Fischschwarm.

Wir fuhren zurück zwischen die Inseln von Abu Dhabi. Dort sahen wir Möwen, die ins Wasser stürzten. Ein Fischwarm war darunter. Wir fuhren hin und angelten einige Fische. Wir fuhren weiter und warfen immer wieder die Angeln aus. Es bissen immer wieder Fische an und so hatten wir am Ende einige tolle Exemplare an Board.

Fravley angelt in Abu Dhbai
Fravley angelt in Abu Dhbai

Am Abend gab es wieder Fisch, aber dieses Mal in einem Restaurant in Form von Sushi. Sehr gut und sehr lecker. Unseren gefangenen Fisch wollten wir am nächsten Tag essen.

Lagerfeuer in der Wüste

Es war nochmal Wüste angesagt. Markus und Thomas machten die Buggys startklar, während Peggy und Melanie noch wichtige Einkäufe erledigten. Die Kids spielten zusammen und nutzten die Zeit. Leider haben Markus und Thomas, trotz großem Einsatz in dubiosen Stadtteilen Abu Dhabis nicht alle Buggys an den Start bekommen. Das sollte aber leider nicht das einzige Problem an dem Tag sein.

Wir fuhren alle zusammen mit nur einem Quad und einem Buggy auf dem Anhänger in die Wüste. Ort angekommen richteten wir unser Lager ein und die Kids drehten mit dem Quad die ersten Runden. Markus düste mit dem Buggy los und nahm immer wieder jemanden als Beifahrer mit.

Ben auf dem Quad in der Wüste
Ben auf dem Quad in der Wüste

Auf der Fahrt mit mir (Thomas) entdeckten wir eine große Düne, die richtig Spaß machte. Nun sollte auch Melanie in den nervenkitzelnden Genuss kommen. Doch durch einen Fahrfehler überschlugen sich Melanie und Markus. Es ist aber niemandem etwas passiert. Maschala!!! Nur der Buggy blieb auf der Seite liegen. Sehr ärgerlich, besonders für Markus. Wir anderen hatten davon nichts mitbekommen und nur zufällig über die Düne in die Richtung geschaut. Wir sahen Melanie und Markus winken und liefen hin. Da sahen wir die folgen des Unfalls.

Wir hebenden Buggy wieder auf die Beine
Wir hebenden Buggy wieder auf die Beine

Mit vereinten Kräften stellten wir den Buggy wieder auf. Doch er fuhr nicht mehr. Für Markus war die Laune im Keller. Nun verlief der Abend mit Sonnenuntergang und Lagerfeuer mit etwas weniger Action als geplant. Markus ärgerte sich. Dennoch hatten wir einen tollen Abend am Feuer mitten in der Wüste mit gegrilltem Fisch, den wir am Vortag geangelt haben. In der Nacht zeigten sich dann auf einmal eine Vielzahl an Tiere in der Wüste, von denen man garnicht glauben kann, dass hier welche leben.

Fravely beim Sonnenuntergang
Fravely beim Sonnenuntergang

Der Sonnenuntergang und der anschließende Sternenhimmel beruhigten dann auch das Gemüt von Markus etwas. Wir mussten aber den Buggy in der Wüste stehen lassen. Markus hat ihn dann am nächsten Tag mit der Hilfe von Shafeel unserem Fahrer von der Wüstentour geborgen.

Fravely bei Nacht in der Wüste
Fravely bei Nacht in der Wüste

Schnorcheln im Meer vor Abu Dhabi und die Licht-Show im Präsidentenpalast

Nach der Angeltour und den vielen Fischen wollten wir uns doch mal mit eigenen Augen ansehen, was es alles im Meer vor Abu Dhabi zu entdecken gibt. Eine kleine Schnorcheltour führte uns an zwei Spots mit einigen bunten Fischen. Die Sicht war nicht so klar, wie man sich es wünscht. Aber es war dennoch eine schöne Sache.

Besonders am zweiten Spot, an einem Wrack. Dort fanden wir Doktorfische, Kaiserfische und andere kleine bunte Fischarten. Die Tour ging in etwa drei Stunden, was für uns vollkommen ausreichend war.

Schnorcheln vor Abu Dhabi
Schnorcheln vor Abu Dhabi

Nach so vielen Fischen im Meer fuhren wir zum Fischmarkt und kauften leckeren Fisch. Diesen konnte man sich dann direkt in einem der angrenzenden Restaurants zubereiten lassen. Sehr lecker und eine tolles Erlebnis.

Flo schnorchelt
Flo schnorchelt

Am Abend fuhren wir zum Präsidentenpalast. Dort findet jeden Abend eine 15 Minuten lange Lichtshow statt. Das am Tage strahlend weiße Gebäude diente im dunkeln als Leinwand und bot für uns beeindruckende Bilder. Kann man auf jeden Fall machen, wenn man in Abu Dhabi ist.

Yas Water World und Train Yas

Zum weiten Mal besuchten wir den riesigen Rutschenpark Das Water World. Schon vor zwei Jahren hatten die Jungs hier viel Spaß und haben sich das wieder gewünscht. Den ganzen Tag verbrachten wir mit Achterbahn fahren, wildem Rutschen über sämtliche Reifenrutschen und chillen im Lazy River. Ein perfekter Tag für die Kids und für uns. Allerdings hatte unser kleiner Ben sich den großen Zeh gestoßen. Dieser wurde dick und blau. Er konnte nicht mehr richtig laufen und so war es schwer mit dem zweiten Programmpunkt am Abend.

Fravely im YAS Water World
Fravely im YAS Water World

Schon bei unserer ersten Reise nach Abu Dhabi, waren wir auf der Formel 1 Rennstrecke Yas Marina Circuit in Abu Dhabi beim Train Yas. Wir hatten aber damals kein Sportzeug dabei. Dieses Mal schon! So joggten wir eine Runde bzw. zwei Runden um die Rennstrecke. Bei den heißen Temperaturen ein echter Kraftakt. Auch für uns, die wir doch sehr sportlich sind. Ben konnte mit seinem dicken Zeh nicht mitkommen. Also liefen wir, Melanie, Flo, Moritz (der große Sohn von Peggy und Markus) und ich, Thomas. Sehr cool, denn wer kann schon behaupten auf einem Formel 1 Kurs gelaufen zu sein.

Wir laufen auf dem Formel 1 Ring Yas Marina Circuit
Wir laufen auf dem Formel 1 Ring Yas Marina Circuit

Ein entspannter Tag im Saadiyt Beach Club

Nach so viel Abenteuer in den letzten Tagen hieße es heute etwas Entspannung. Dafür ist der Saadiyat Beach Club im Norden von Abu Dhabi perfekt geeignet. Hier gibt es neben einem wunderschönen Strand auch einen Pool, ausreichen Liegen, Handtücher, Gym, Kinderspielbereich und SPA-Bereich. Natürlich kostet das auch Eintritt, aber es lohnt sich für einen ganzen Tag durchaus. Auch das Essen ist super lecker, hat aber auch seinen Preis.

Fravely am Strand von Abu Dhabi
Fravely am Strand von Abu Dhabi

Für uns war der Tag am und im Meer und im Pool sehr erholsam. Man merkt es dann doch irgendwann, wenn man jeden Tag Abenteuer und Action hat. Für die Kids konnte es dennoch nicht wild genug zugehen und sie tobten ununterbrochen im Pool und schnorchelten durch das türkis-blaue Meer-Wasser.

Fravely im Saadiyat Beach Club
Fravely im Saadiyat Beach Club

Den Abend verbrachten wir bei jemenitischem Essen ganz traditionell auf dem Boden. Das war schon etwas komisch am Boden zu sitzen und auf selbigem Essen und Getränke stehen zu haben. Aber dennoch eine tolle Erfahrung.

Der Ritt auf dem Donut

Unser letzter Tag in Abu Dhabi war noch einmal mit Action geplant. Aber zuvor fuhren wir in die Stadt und kauften noch einige Mitbringsel. So landeten frische Datteln, Dattelsirup und Schokodattel in unseren Koffern.

Danach ging es noch einmal zum Fischmarkt. Wir wollten nocheinmal den leckeren frisch zubereiteten Fisch genießen bevor die Aktion des Tages startete.

Markus hatte wieder ein Boot gebucht und wartete an der Yas Marina auf uns. Wir starteten mit dem Boot und einem Donut auf dem Heck fest gebunden. Ein Stück aus dem Hafen raus gefahren wurde dieser Donut los gemacht und die Kids in Schwimmwesten gepackt. Sie kletterten rauf auf den Donut und wir rauschten zwischen den Inseln auf und ab. Die Kids grinsten und riefen „schneller, schneller“. In jeder Kurve wurden die Kids durchgeschüttelt und fielen fast vom Donut. Sau lustig!

Auf dem Donut sind Flo und Ben
Auf dem Donut sind Flo und Ben

Dann waren Melanie und ich dran. Markus gab alles um uns vom Donut zu schmeißen. Wir hatten sau viel Spaß und alle auf dem Boot auch. Aber es ist sehr anstrengend sich auf dem wilden Donut zu halten. So war eine Fahrt meist knapp fünf Minuten lang. Dann wechselten wir die Donut-Passagiere.

Mit dem Boot und dem Donut vor Abu Dhabi
Mit dem Boot und dem Donut vor Abu Dhabi

Ein gelungener letzten Tag für uns alle!

Danke euch Lieben!!!

Wir können garnicht genug Danke sagen für die tollen Tage in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Markus und Peggy, ihr habt wirklich alles gegeben. Wir fliegen gerade mit ganz vielen Eindrücken und Bildern im Gepäck nach Hause und werden von der Reise noch lange erzählen. Vielen vielen Dank dafür!

Abu Dhabi und Dubai sind auf jeden Fall eine Reise wert. Man kann viel erleben. Urbane von Menschen gemachte Abenteuer und auch die Wüste und die Natur wird geboten. Lasst euch auf das Abenteuer und die extremen Gegensätze ein und ihr werdet es nicht bereuen.

Für alle die noch nie in Abu Dhabi oder in Dubai waren, oder auch irgendwelche Vorurteile von wegen Kopftüchern, Frauen in dem Emiraten haben… Fahrt bitte selbst in dieses tolle Land und erlebt es selbst. Jeder der hier war, ist begeistert und hatte eine mega gute Zeit. Und beide Städte, Abu Dhabi und Dubai, wachsen noch weiter in die Wüste. In einem der heißesten Teile der Erde.

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