Costa Rica – schon der Name klingt nach Abenteuer. Und genau das haben wir auf unserer 3,5-wöchigen Rundreise durch das kleine Land in Mittelamerika erlebt. Gemeinsam mit unseren beiden Teenagern Flo und Ben ging es mit dem 4×4 einmal quer durch Costa Rica: von San José über Vulkane, Regenwald und die Karibikküste bis an den Pazifik und schließlich auf die Halbinsel Nicoya.
Es ist nicht unsere erste Reise mit For Family Reisen, daher wussten wir voller Vorfreude, was für ein tolles Programm und perfekte Organisation uns erwartet. Wir wollten nicht einfach nur die bekannten Sehenswürdigkeiten abklappern. Wir wollten Costa Rica aktiv erleben und dafür sind For Family Reisen die Experten, wenn es um Abenteuer als Familie geht. Wir sind durch dichten Regenwald gewandert, uns beim Canyoning von Wasserfällen abgeseilt, sind mit dem Raftingboot durch Stromschnellen gefahren und über Hängebrücken und Ziplines durch die Baumkronen geschwebt. Dazu kamen unzählige Begegnungen mit der Tierwelt: Tukane, Affen, Faultiere, Krokodile, Aras, Wale und Delfine.
Auch das Meer spielte auf unserer Reise eine große Rolle. An der Karibikküste und am Pazifik haben wir immer wieder die Surfbretter geschnappt, waren schnorcheln und haben bei einer Bootstour Wale und Delfine beobachtet. Zwischendurch ging es in abgelegene Regenwald-Lodges, zu nachhaltigen Projekten und in Nationalparks wie Corcovado und Manuel Antonio.
Unsere Route war dabei alles andere als ein konservativer Strandurlaub. Es war ein klassischer Roadtrip mit frühe Starts, schweißtreibende Wanderungen und großartige Abenteuer – aber genau das hat diese Reise für uns so besonders gemacht.
In diesem Reisebericht nehmen wir euch mit auf unsere komplette Costa-Rica-Rundreise und zeigen euch, welche Orte und Aktivitäten uns besonders begeistert haben, wo sich ein Stopp wirklich lohnt und welche Erfahrungen ihr bei der Planung einer solchen Reise mit Kindern und Teenagern berücksichtigen solltet.
Pura Vida – willkommen auf unserer Costa-Rica-Rundreise!
Unsere Costa-Rica-Rundreise im Überblick
Hier ein erster Überblick über die Reiseroute, die von For Family Reisen perfekt zusammen gestellt wurde.
🗺️ Die Reise-Route
San José – Hauptstadt & Start der Reise
La Fortuna / Arenal – Vulkan, Wasserfälle & heiße Quellen
La Tigra – Nebelwald & Tierbeobachtungen
Sarapiquí – Rafting, Ziplining & Hängebrücken
Selva Bananito – Regenwald & nachhaltiges Abenteuer
Puerto Viejo / Cahuita – Karibik, Strände & Nationalpark
Cartago – Kultur, Geschichte & Basilica
Paraíso Quetzal – Hochland, Quetzale & kühle Bergluft
Sierpe / Corcovado – Bootsfahrt, Regenwald & wilde Tiere
Uvita / Ballena – Wale, Pazifik & Marino-Ballena-Nationalpark
Manuel Antonio – Nationalpark, Faultiere & Affen
Monteverde – Nebelwald, Hängebrücken & Ziplining
Rincón de la Vieja – Vulkan, Wasserfälle & Thermalquellen
Playa Carrillo / Sámara – Strand, Surfen & entspannter Abschluss


Dazu hier ein Überblick aller Lodges und Hotels, in denen wir übernachtet haben. Dazu mit ⭐ Stern markiert unsere Favoriten.
Lodges & Hotels des Roadtrips
- Buena Vista Chic Hotel – Alajuela / nördl. San José – Buena Vista Chic Hotel
- Casa Luna Hotel & Spa – La Fortuna Casa Luna Hotel & Spa
- La Tigra Rainforest Lodge ⭐ – La Tigra La Tigra Rainforest Lodge
- La Quinta Sarapiquí Lodge – Sarapiquí La Quinta Sarapiquí Lodge
- Suizo Loco Lodge & Resort – Cahuita / Karibikküste Suizo Loco Lodge & Resort
- Selva Bananito Lodge ⭐ – Bananito Sur Selva Bananito Lodge
- Namuwoki Lodge ⭐ – Playa Chiquita / Puerto Viejo Namuwoki Lodge
- Hotel Casa Turire – Turrialba Hotel Casa Turire
- Paraíso Quetzal Lodge ⭐ – Cerro de la Muerte / San Gerardo de Dota Paraíso Quetzal Lodge
- Pirate Cove ⭐ – Drake Bay / Osa-Halbinsel Pirate Cove
- Cristal Ballena Boutique Hotel & Spa – Uvita Cristal Ballena Boutique Hotel & Spa
- Parador Nature Resort and Spa – Manuel Antonio Parador Nature Resort and Spa
- Cala Lodge ⭐ – Monteverde Cala Lodge
- Hacienda Guachipelín – Rincón de la Vieja Hacienda Guachipelín
- Leyenda Boutique Hotel & Spa – Sámara Leyenda Boutique Hotel & Spa
Start unserer Costa-Rica-Rundreise – Das muss man wissen
Nach Costa Rica gehen täglich Flieger von Europa. Wir sind von Berlin mit einem Zwischenstopp in Zürich mit SWISS und Edelweiss bis nach San José geflogen. Zurück starteten wir in Liberia was für uns perfekt war und wir diese Kombi sehr empfehlen können. Den Mietwagen hatten uns For Family Reisen bei Alamo gebucht. Dieser wurde uns am ersten Tag direkt ins Hotel geliefert. So konnten wir perfekt in unser Costa Rica Abenteuer starten.
Flugzeit & Zeitverschiebung
Von Europa fliegt man etwa 11 Stunden nach Costa Rica und es werden die internationalen Flughäfen San José und Liberia angeflogen. Die Zeitverschiebung beträgt 8 Stunden. Costa Rica ist sehr beliebt bei Amerikanern (aber eher zur Trockenzeit), bei Holländern und bei Deutschen. Wir haben einige Deutsche während unserer Reise in Costa Rica getroffen.
eSIM und Navigation in Costa Rica
Zum navigieren hatten wir eine physische SIM-Karte vom Autovermieter erhalten. In Costa Rica nutzen viele die App Waze zum navigieren und dafür war diese SIM-Karte gedacht. Wir haben das ganze mit Google-Maps mit Offlinekarte kombiniert, denn nicht überall hat man Empfang. Dazu hatten wir noch eine eSIM von Holafly, mit welcher wir uneingeschränktes Datenvolumen hatten.
Das Klima und Wetter in Costa Rica
Costa Rica hat ein tropisches Klima mit ganzjährig warmen Temperaturen zwischen etwa 25 und 35 °C. Statt der klassischen vier Jahreszeiten gibt es eine Trockenzeit (Dezember bis April) und eine Regenzeit, auch Green Season genannt (Mai bis November). Während der Green Season scheint häufig vormittags die Sonne, bevor am Nachmittag oder Abend kräftige, meist kurze Regenschauer niedergehen. Dafür zeigt sich die Natur besonders grün, Wasserfälle führen viel Wasser und viele Nationalparks wirken noch ursprünglicher. Mit der richtigen Kleidung lässt sich Costa Rica daher das ganze Jahr über hervorragend bereisen.

Das Essen in Costa Rica
In Costa Rica ist man nicht scharf und das Essen kommt mild auf den Tisch. Jeder kann sich Schärfe allein dazu geben. Das ist genau unser Essen und unser Land. Das Wasser kann man fast überall aus der Leitung trinken. Die Hotels geben direkt beim Check in Bescheid, ob es möglich ist. Alternativ bietet jedes Hotel Wasserspender. Es ist absolut nicht nötig Wasser zu kaufen. Bringt also eure Trinkflaschen mit.
Wir haben uns bewusst für die Green Season entschieden, denn diese hat neben der grünen Natur noch viele andere Vorteile, auf die wir im Beitrag noch weiter eingehen.
Ankunft, erstes Hotel und erste kulinarische Eindrücke
Das erste Hotel befand sich nördlich der Hauptstadt San José. Das Buena Vista Chic Hotel war auf einer Anhöhe ruhig gelegen und bot den perfekten Start für unser Costa Rica Abenteuer mit For Family Reisen. Das Hotel bietet neben dem tollen Blick auf die Hauptstadt einen kleinen Pool, einen kleinen Garten in dem Kaffee und Bananen wachsen und ein Restaurant.
Hier haben wir zum ersten Mal Naturales (frisch zubereitete Fruchtgetränk meist aus Mongo oder Ananas) probiert. Zum Abendessen gab es Casado: Das klassische costa-ricanische Essen. Es besteht meist aus Reis, Bohnen, Salat, Kochbananen und einer Beilage wie Hähnchen, Rindfleisch, Schwein, Fisch oder Gemüse. Zum Frühstück gab es Gallo Pinto. Das Nationalgericht zum Frühstück. Eine Mischung aus Reis und schwarzen Bohnen, serviert mit Rührei, Käse, Kochbananen und Tortillas. Wir mochten beides sehr, aber uns war nicht klar, dass diese beiden Gerichte und tatsächlich die ganze Reise begleiten sollten.
Damit waren wir voll drin im kulinarischen Costa Rica.
Der Roadtrip startet nach La Fortuna
Unseren Mietwagen haben wir am nächsten Morgen erhalten. Er wurde direkt ins Hotel von Alamo geliefert, das ist in Costa Rica so üblich. Alle Formalien wurden erledigt und wir haben eine SIM-Karte erhalten um mit Waze zu navigieren. Nun konnten wir starten und es ging in die Berge von Costa Rica. Der Verkehr ist Rechtsverkehr, wie bei uns in Deutschland. Es dürfen auf großen Straßen maximal 90 km/h gefahren werden. Meist ist aber 80 oder 40 km/h vorgeschrieben und es gibt viele Orte durch die man fährt. Daher ist Zeit beim Autofahren wichtig.
Kaffeehaus Sol Media Luna
Costa Rica ist bekannt für Kaffee und direkt am ersten Kaffee-Feld, welche wir passierten stand ein kleines Kaffee-Haus. Da konnten wir nicht Widerstehen. Die Kaffee-Maschine sah sehr gut aus, also gab es drei Latte und eine heiße Schokolade. Auch für die beste Schokolade der Welt steht Costa Rica. Das sollten wir in ein paar Tagen noch testen.
Wir blickten über das Kaffee-Feld mit unserem Kaffee in der Hand und waren glücklich. Pura Vida, wir sind angekommen in Cost Rica.
Wasserfall – Catarata La Paz
Wir fuhren weiter und erreichten einen Park in dem ein Wasserfall sein sollte. Allerdings stellten wir schnell fest, dass dieser Park sehr viel Eintritt kostet und jede Menge Aktivitäten bot. Wir wollten aber nur den Wasserfall sehen, also entschlossen wir uns dagegen. Das muss man in Costa Rica wissen: es kostet jeder Wasserfall auf privatem Grund sehr viel Eintritt. Daher lest hier in unserem Blog, was sich wirklich lohnt und was man sogar kostenlos machen kann.
Nur 5 Minuten mit dem Auto weiter, kamen wir zum La Paz Wasserfall. Dieser ist direkt an der Straße gelegen und kostet keinen Cent. Und hier lohnt sich das Aussteigen. Man kann an der Seite hinter den Wasserfall gehen und gerade jetzt in der Green Season führt dieser sehr viel Wasser. Eine schmale Brücke führt die Autos über den Wasserfall und direkt davor gab es kleine Obststände. Der perfekte Zeitpunkt für uns ein paar Rambutan zu kaufen. Das sind kleine rote weich stachelige Früchte, die ähnlich wie Litschi schmecken.


Es ging für uns weiter durch die Berge und viele kleine Ortschaften. Bei einer Mittagspause gab es wieder Casado und gegen Nachmittag erreichten wir das Casa Luna Hotel & Spa in La Fortuna.
La Fortuna ist ein absoluter Tourismus Hot Spot. Direkt am berühmten Vulkan Arenal gelegen gibt es zahlreiche Adventure- und Touren-Anbieter. Alle sehr teuer und sehr amerikanisiert. Wir haben uns aber erstmal im Hotel vom Jetlag noch etwas erholt und den hoteleigenen kleinen Wanderweg entdeckt. Es wurde bereits langsam dunkel. Wir sind ja recht nah am Äquator, sodass der Sonnenuntergang gegen 18 Uhr ist und alle Abenteuer und Touren immer am Morgen starten.
Zum Abendessen ging es ins Harmony Food Restaurant. Wirklich ein ausgezeichnet gutes Restaurant. Es empfiehlt sich einen Tisch zu reservieren, denn es ist eigentlich immer ausgebucht.
La Fortuna und der Vulkan Arenal
Wir hatten heute einen ganzen Tag für die Region La Fortuna und starteten mit einem Gallo Pinto zum Frühstück in den Tag. Wir hatten uns einige Aktivitäten für diese Region heraus gesucht, aber dann kam noch eine Überraschung dazu.
Arenal 1968 Hiking Trail
Wir wollten unseren Tag mit einer Wanderung starten und fuhren durch La Fortuna zu einem berühmten Hiking Trail, der seinen Namen vom letzten großen Vulkanausbruch trägt. Der Arenal 1968 Hiking Trail zählt zu den schönsten Wanderungen rund um den berühmten Vulkan Arenal. Wir haben uns für den großen Loop entschieden, der über erkaltete Lavafelder, dichten Regenwald und immer wieder zu beeindruckenden Aussichtspunkten führt.
Die abwechslungsreiche Strecke bietet spannende Einblicke in die Landschaft, die durch den letzten großen Ausbruch des Vulkans im Jahr 1968 geprägt wurde. Leider zeigte sich der Arenal während unserer Wanderung so gar nicht – sein Gipfel steckte durchgehend in den Wolken. Trotzdem hat sich die Tour absolut gelohnt, denn die spektakuläre Natur, die üppige Vegetation und die einzigartige Atmosphäre machten die Wanderung perfekt

Wir waren etwa 3 Stunden auf dem 5 Kilometer langen Trail. Es gibt noch zwei kürzere mit knapp 2 oder 3 Kilometern. Der Trail kostet übrigens Eintritt, es gibt einen bewachten Parkplatz und ein Kombi-Ticket, welches jetzt zur Green-Season viel günstiger ist. Es beinhaltet zusätzlich die Kurú Natural Springs. OK – das wollten wir uns anschauen und haben das Kombi-Ticket genommen.
Kurú Natural Springs
Wir waren neugierig und wir sollten heute ganz allein dort sein. Naja, es war regnerisch und das Wetter lädt nicht gerade zum Baden ein. Wir waren dennoch mutig und wurden belohnt. Wir folgten einem Auto ein kleines Stück und erreichten einen wunderschönen Ort. Ein Fluss mit mehreren angelegten Pools floss durch den Regenwald. Kein Mensch hier nur wir und ein riesiger schwimmender Obst-Korb. Eine tolle Szenerie für unglaubliche Bilder.



Das Wasser war angenehm erfrischend und dann fing es an zu regnen. Wir waren eh nass und unsere Sachen in den Ortlieb-Atrack Rucksäcken waren sicher. Für uns hat sich das ganze trotz Regen gelohnt. Das muss aber jeder für sich entscheiden. Zur Trockenzeit wird das sicher gemütlicher sein, aber eben auch gut gebucht.
TIPP: Es gibt in La Fortuna auch heiße Quellen, die man sogar teilweise kostenlos besuchen kann. Wer sich also ins warme Wasser traut und keine Abkühlung sucht, wird hier fündig.
Mistico Hanging Bridges
Am Nachmittag ging es nur wenige Minuten mit dem Auto weiter. Die Mistico Hanging Bridges gehören zu den bekanntesten Naturattraktionen rund um den Vulkan Arenal und bieten eine ganz besondere Perspektive auf den Regenwald. Wir haben den Park ohne Guide erkundet und konnten die Wanderung in unserem eigenen Tempo genießen.
Unterwegs entdeckten wir Affen, verschiedene Vogelarten und sogar winzig kleine, gut getarnte Frösche. Das eigentliche Highlight waren jedoch die insgesamt 16 Hängebrücken, von denen einige hoch über den Baumwipfeln verlaufen. Von hier oben eröffnet sich ein beeindruckender Blick über das dichte Blätterdach des Regenwaldes – ein Erlebnis, das man vom Boden aus niemals hätte. Auch ohne Guide war die Wanderung ein unvergessliches Naturerlebnis und für uns einer der schönsten Ausflüge in der Arenal-Region.


TIPP: Es sind einige Gruppen mit Guide unterwegs. Wenn diese etwas sehen, einfach mit in die Richtung schauen und schon entdeckt ihr sicher etwas. Aber man findet auch allein viele Tiere in diesem Park.
Der Roadtrip geht weiter nach La Tigra
Am nachten Tag verließen wir La Fortuna und es ging weiter in Richtung La Tigra, einem kleinen Dorf abseits der großen Tourismus-Zentren. Das sollte also genau zu uns passen.
Chocolate & Coffee Farm Tour Don Jorge
Die berühmte Schokoladen-Tour haben wir in La Fortuna bewusst ausgelassen. Wir wollten nicht zu dieser touristischen Massenabfertigung. Stattdessen suchten wir uns eine kleine Tour abseits. Diese fanden wir bei Don Jorge mit seine Schokoladen- und Kaffeetour, einem familiengeführten sehr kleinen Unternehmen.
Vom Anbau bis zum fertigen Genuss haben wir alles verfolgt. Während der etwa zweistündigen Tour bekamen wir einen umfassenden Einblick in die Herstellung von Kaffee und Schokolade – von den Pflanzen auf der Farm über die Verarbeitung der Bohnen bis zum fertigen Produkt im Becher und auf dem Teller.



Besonders interessant war der Weg der Kakaobohne: Wir durften die Bohnen in verschiedenen Stadien probieren – zunächst roh, anschließend fermentiert und später geröstet. So konnten wir erleben, wie sich Geschmack und Aroma durch die einzelnen Verarbeitungsschritte verändern. Auch das weiche weiße Fleisch um die Bohne konnte man essen. Es schmecke ein wenig wie Litschi.
Für die natürliche Süße der Schokolade wird auf der Farm unter anderem Zuckerrohr verwendet. Aus frisch geerntetem Zuckerrohr wurde Saft hergestellt, den wir natürlich auch probieren durften. Die Kombination aus Wissen, ganz neuen Geschmackserlebnissen und der authentischen Atmosphäre der Farm machte die Tour zu einem besonderen Erlebnis auf unserem Costa-Rica-Roadtrip mit For Family Reisen.

Wir wurden nach der Tour gefragt, wo wir das gefunden haben. Bei Google-Maps antworteten wir. Sie meinten, normalerweise kommen die Menschen nur auf Empfehlungen. Damit wussten wir, wir waren hier genau richtig.
Übernachtung im Regenwald – La Tigra Rainforest Lodge
Für uns ging es weiter in Richtung La Tigra Rainforest Lodge. Schon die Anfahrt war ein kleines Abenteuer: Nach dem Abzweig führte uns ein steiler und teilweise anspruchsvoller Weg hinauf zur Lodge, bei dem wir froh waren, mit einem 4×4-Fahrzeug unterwegs zu sein.
Mitten in der Natur wartete dann unsere Unterkunft auf uns. Wir übernachteten in einem kleinen, offen gestalteten Haus mit Doppelbett, Stockbett und einer gemütlichen Hängematte. Eine Seite des Hauses war komplett offen und lediglich durch ein Fliegennetz vom Regenwald getrennt. Näher kann man dem Dschungel kaum sein. Die Geräusche des Regenwaldes begleiteten uns rund um die Uhr – zirpende Insekten, Vogelstimmen und all die anderen Geräusche, die eine Nacht im tropischen Regenwald so besonders machen. Für uns als Familie mit Teenagern war diese Übernachtung in Costa Rica ein echtes Abenteuer und eine Erfahrung, die weit mehr war als einfach nur eine Unterkunft. Und genau das machte sie so besonders. Die offene Gestaltung war für uns dabei keineswegs ein Nachteil – ganz im Gegenteil.


Costa-Rican Cooking Class in der La Tigra Lodge
Ein besonderes Reiseerlebnis in Costa Rica ist es, nicht nur die beeindruckende Natur zu entdecken, sondern auch die lokale Küche und den Regenwald aus einer ganz anderen Perspektive kennenzulernen. Bei einer Costa-Rica Cooking Class wird gemeinsam gekocht, ausprobiert und natürlich gegessen. Dabei lernt man typische Zutaten und Gerichte kennen und bekommt einen kleinen Einblick in die kulinarische Seite des Landes.


Gerade auf einer Familienreise mit Teenagern ist gemeinsames Kochen eine tolle Möglichkeit, das Reiseland mit allen Sinnen zu erleben. In der La Tigra Lodge hatten wir das Vergnügen eine solche Cooking Class zu besuchen.
Nachtwanderung im Regenwald – Die Frösche von Costa Rica
Als am Abend die Sonne unterging, begann dann ein ganz anderes Abenteuer: eine Nachtwanderung durch den Regenwald um die La Tigra Lodge. Am frühen Abend ging es mit Guide und Taschenlampe in die Dunkelheit. Jetzt erwacht eine völlig andere Welt. Viele Frösche und andere nachtaktive Tiere sind unterwegs, während sich die Geräuschkulisse des Regenwaldes mit jeder Minute verändert.
Wir haben die berühmten bunten Frösche mit den roten Augen entdeckt. Auf vielen Blättern saßen sie und ließen sich sehr gut fotografieren. Für uns ist eine Nachtwanderung eine der spannendsten Möglichkeiten, den Regenwald in Costa Rica zu erleben – denn erst nach Sonnenuntergang zeigt sich, wie viel Leben sich zwischen den Bäumen tatsächlich verbirgt.



Aufforstungsprojekt in der La Tigra Lodge
Für uns ist es auf Reisen immer wieder wichtig die Natur zu schützen, die Bewohner zu unterstützen und wir lieben Projekte, die nachhaltig Dinge zum positiven bewegen wollen. So hat die La Tigra Lodge ein Aufforstungsprojekt, bei dem jeder Besucher einen Baum pflanzt. Da es um die Lodge mittlerweile nur noch wenig Platz für neue Bäume gibt, ist dieses Projekt in Zusammenarbeit mit mehreren Schulen im Gange. Nach unserer Übernachtung in der La Tigra Rainforest Lodge wurden die jungen Bäume von uns ausgesucht und markiert. Sie kommen nun an eine der teilnehmenden Schulen und die Schüler pflanzen den Baum an dafür vorgesehene Landstücke. Durch unseren Namen auf dem Baum ist dieser in Costa Rica geschützt und darf nicht abgeholzt werden.


Sarapiquí – Ziplining, Rafting und Abenteuer im Regenwald
Nun ging es für uns weiter in Richtung Sarapiquí. Nach etwa zwei Stunden Fahrt veränderte sich die Landschaft spürbar. Die Straße wurde etwas breiter und wir erreichten riesige Plantagen von Ananas. Wusstet ihr, dass Costa Rica der größte Ananas Exporteur der Welt ist und wir in Deutschland viele der Früchte aus Costa Rica essen?
Sarapiquí liegt im Norden Costa Ricas und ist vor allem für seine zahlreichen Outdoor-Abenteuer bekannt. Genau das wollten wir hier erleben. Für uns als Familie mit Teenagern standen gleich mehrere Aktivitäten auf dem Programm: Ziplining durch die Baumkronen, Rafting auf dem Río Sarapiquí und eine Wanderung über die beeindruckende Kapok Hanging Bridge. Dazu wollten wir natürlich auch die lokale Küche kennenlernen.
Während unserer Zeit in Sarapiquí verbrachten wir zwei Nächte in der La Quinta Sarapiquí Lodge, umgeben von tropischen Gärten und dichtem Regenwald. Die familiengeführte Lodge ist ein idealer Ausgangspunkt für die zahlreichen Abenteuer und Ausflüge in der Region. Besonders gefallen hat uns, dass man hier die Natur nicht nur außerhalb der Unterkunft erlebt: Auf dem Gelände gibt es tropische Gärten, kleine Wanderwege und viel Gelegenheit, Tiere und Pflanzen zu entdecken. Nach actionreichen Tagen war die Lodge außerdem ein schöner Ort, um etwas zur Ruhe zu kommen.
Zipline-Abenteuer mit Aventuras del Sarapiquí
Unser erstes großes Abenteuer in Sarapiquí führte uns hoch hinaus. Mit Aventuras del Sarapiquí ging es auf insgesamt 11 Ziplines durch den Regenwald. Von Plattform zu Plattform schwebten wir über und zwischen den Baumkronen und konnten den tropischen Regenwald aus einer völlig neuen Perspektive erleben.
Die ersten zwei Lines waren sehr entspannt und man kam so gut hinein in das Abenteuer. Mit jeder weiteren Zipline wurde das Gefühl von Höhe und Geschwindigkeit immer besser – und langweilig wurde es garantiert nicht. Doch das Besondere an dieser Tour war nicht nur die Action. Während wir hoch oben zwischen den Bäumen unterwegs waren, entdeckten wir sogar ein Faultier. Ausserdem sahen wir viele kleine Tiere an den Bäumen auf denen die Plattformen angebracht waren.


Rafting auf dem Río Sarapiquí
Am nächsten Tag ging es direkt mit dem nächsten Abenteuer weiter – diesmal aufs Wasser. Gemeinsam mit Aventuras del Sarapiquí machten wir uns auf zu einer Rafting-Tour auf dem Río Sarapiquí.
Mit einem Bus wurden wir zunächst zum Startpunkt gebracht. Dort bekamen wir unsere Ausrüstung und eine ausführliche Einweisung. Schwimmweste, Helm und Paddel waren schnell verteilt, bevor uns erklärt wurde, wie wir im Boot sitzen und welche Kommandos wir während der Fahrt beachten mussten.
Dann ging es endlich los. Die insgesamt 14 Kilometer lange Strecke führte uns durch die tropische Landschaft Sarapiquís. Immer wieder warteten Stromschnellen auf uns, bei denen Teamwork gefragt war. Nur wenn alle gemeinsam auf die Kommandos reagierten und im richtigen Moment paddelten, kamen wir gut durch die einzelnen Abschnitte. Obwohl wir das Gefühl hatten, dass unser Guide das Raft auch komplett allein hätte steuern können. Etwa auf halber Strecke legten wir eine Pause ein. Es gab frisches Obst und wer Lust hatte, konnte sogar von einem kleinen Vorsprung direkt in die Stromschnellen springen. Danach ging es wieder zurück ins Raft und weiter auf dem Fluss.


Für Familien mit Kindern und Teenagern ein tolles gemeinsames Erlebnis. Jeder sitzt im selben Boot, jeder muss mit anpacken und gemeinsam erlebt man die aufregenden Momente auf dem Wasser. Natürlich sollte man sich vorher über die Anforderungen der jeweiligen Tour informieren und auf die Empfehlungen des Veranstalters achten.
RustiTicos – Mittagessen und lokale Küche
Nach so viel Action durfte natürlich auch eine Pause nicht fehlen. Bei RustiTicos direkt an der Hauptstrasse gab es sehr leckeres Essen. Für uns gehört gutes Essen einfach zu einer Reise dazu. Schließlich kann man ein Land nicht nur sehen und erleben, sondern auch schmecken. Die authentische costa-ricanische Küche bietet Reis mit Bohnen und verschiedene Beilagen und bringt Kraft für die nächsten Aktivitäten.
Kapok Hanging Bridge – 370 Meter über dem Regenwald
Es ging für uns etwas ruhiger weiter – zumindest auf den ersten Blick. Unser nächstes Ziel waren die Kapok Hanging Bridges in Sarapiquí. Bevor wir die beeindruckende Hängebrücke erreichten, fuhren wir eine schmale Gravel-Road einen Berg hinauf. Hier waren wir wieder einmal über unseren 4×4 sehr froh. Die Kapok Hanging Bridges sind erst neu eröffnet und noch ein echter Geheimtipp in Costa Rica.
Mit unserem Guide ging es zunächst durch den Regenwald. Dabei erklärte er uns viel über die Pflanzen- und Tierwelt der Region und machte uns immer wieder auf Tiere aufmerksam, die wir ohne seine Hilfe vermutlich übersehen hätten. Anschließend ging es auf eine kleine Vogeltour, bei der wir unter anderem Tukane und bunte Papageien entdecken konnten. Ein besonderes Highlight war der Gelbhosenpipra, auch Long-tailed Manakin genannt. Wegen seiner außergewöhnlichen, moonwalkartigen Tanzbewegungen während der Balz wird er auch gerne als „Michael-Jackson-Vogel“ bezeichnet. Dadurch war es aber auch verdammt schwierig den Vogel zu fotografieren.



Dann wartete das eigentliche Highlight auf uns: die insgesamt 370 Meter lange Kapok Hanging Bridge. Sie besteht aus vier miteinander verbundenen Brückenelementen, wirkt beim Überqueren aber wie eine einzige lange Hängebrücke. Hoch über dem Waldboden eröffneten sich uns beeindruckende Ausblicke über die Baumkronen und die dichte Vegetation des Regenwaldes. Besonders spannend finden wir auch die Idee hinter dem Projekt. Das Areal befindet sich noch im Aufbau, ist aber bereits besuchbar. Die Vision ist es, den Regenwald für möglichst viele Menschen erlebbar zu machen. Auch die Hängebrücke soll dabei möglichst barrierefrei zugänglich sein. Eine tolles Projekt, wie wir finden und wir sind gespannt, was daraus wird.



Über unsere Abenteuer und Erlebnisse in Sarapiqui haben wir nochmal einen sehr ausführlichen Blogbeitrag geschrieben.
Selva Bananito Lodge – nachhaltiger Regenwaldtourismus
Nach einer weiteren Nacht in Sarapiqui ging es für uns weiter in Richtung Karibik. Nach etwa zwei Stunden Fahrt auf einer sehr gut ausgebauten zweispurigen Straße erreichten wir die karibische Küste und den Ort Puerto Limón.
Das gehört zum Abenteuer Regenwald Costa Rica dazu
Dieser war aber noch nicht unser Ziel, sondern die Selva Bananito Lodge mitten im Regenwald von Costa Rica. Und die Fahrt dort hin sollte ein echtes Abenteuer werden. Es hatte sehr viel geregnet die letzten Tage. Viel mehr als sonst. So war der Weg zur Lodge auch teilweise unterspült, es lagen umgestürzte Bäume am Wegesrand und immer wieder freuten wir uns über unseren 4×4. Hier wurde dieser wirklich gebraucht. An einem Tor angekommen, empfing uns auch schon Jürgen, der Besitzer der Lodge. Er ist Deutscher und kann euch selbst in einer tollen Geschichte erzählen, wie er hier in den Regenwald kam. Ihr müsst die Lodge also unbedingt besuchen. Es war das Highlight unserer Costa Rica Reise!

Nun ging es für uns hinunter zum Fluss und dieser führte sehr viel Wasser. Es war kein hinüber kommen möglich. Jürgen wollte ein paar Stunden abwarten und lud uns in sein Lieblingsrestaurant vorn an der Hauptstraße ein. Wir sind also den Weg wieder etwa 20 Minuten zurück gefahren und verbrachten die Zeit im Las Carnitas an der Karibik Küste. Hier haben wir zum ersten Mal Patacones gegessen. Das sind platte frittierte Bananen. So gut!
Nach 3 Stunden ging es nochmal den Weg etwa 20 Minuten bis zum Fluss. Es war zwar etwas weniger Wasser, aber noch immer nicht möglich über den Fluss zu kommen. So ist das manchmal mit der Natur. Jürgen hatte uns einen Schlafplatz in der Suizo Loco Lodge organisiert. Hier verbrachten wir also die erste Nacht.
Endlich klappte die Anreise zur Selva Bananito Lodge
Am frühen Morgen machten wir uns auf den Weg zurück zum Tor zur Selva Bananito Lodge und den Bananito River. Der Pegel war heute etwas niedriger und uns erwarteten schon die Pferde von Jürgen mit sein Crew. Ja, Pferde! Es ging auf dem Pferd über den Fluss und mit dem Traktor wurde das Gepäck hinüber gefahren. Was für ein Abenteuer, denn der Fluss war noch immer zu hoch für einen 4×4. Unser Auto konnten wir sicher direkt hinter dem Tor abstellen. Über den Fluss gekommen ging es dann weiter mit einem Pickup bis zur Lodge.
Die abgelegene Eco-Lodge liegt in einem privaten Regenwaldreservat am Rand der Talamanca-Berge und setzt konsequent auf nachhaltigen Tourismus und Naturschutz. Fernab vom Trubel konnten wir die Ruhe des Regenwaldes genießen und für eine Nacht ganz bewusst in die Natur eintauchen. Die Selva Bananito Lodge ist dabei weit mehr als nur eine Unterkunft: Sie verbindet Naturerlebnis, Abenteuer und nachhaltiges Reisen auf eine besondere Art und Weise – ein toller Stopp für alle, die Costa Rica abseits der klassischen Touristenrouten erleben möchten.
Wir haben auch einen extra Beitrag in dem es noch mehr Eindrücke von der Sevla Bananito Lodge gibt.
Wanderung durch den Regenwald
Direkt nach unserer Ankunft machten wir uns auf eine 4-Stündige Wanderung durch den Primärwald der Selva Bananito Lodge. Wir durchquerten mit Gummistiefeln und langer Kleidung insgesamt 4 kleine Flüsse. Das Wasser war aber Hüfttief und so waren wir direkt beim ersten Fluss nass. Dann ging es hinein in den Regenwald. Durch die üppige Natur bekamen wir einen intensiven Eindruck von der faszinierenden Flora und Fauna Costa Ricas. Wir entdeckten eine gelbe Viper, ein Nest einer Tarantella und Affen in den Bäumen. Immer wieder regnete es, aber das dichte Blätterdach ließ kaum Wasser bis zum Boden kommen.



Umgeben von den riesigen Bäumen die bis zu 600 Jahre alt sind und man 15 Menschen braucht um den Stamm zu umschlingen, tropischen Pflanzen und den Geräuschen des Regenwaldes wurde die Wanderung selbst zu einem besonderen Naturerlebnis. Gerade abseits der bekannten Touristenorte konnten wir hier noch einmal erleben, wie vielfältig und ursprünglich die Natur Costa Ricas sein kann. Die Tour macht man mit einem Guide, der viel über die Tiere und das Leben im Regenwald berichten kann.
Zurück in der Lodge konnten wir uns erstmal frisch machen und dann gab es etwas zu Essen. Es wird zu jeder Malzeit frisch gekocht. Das Essen ist richtig gut und auch hier wird auf Nachhaltigkeit geachtet. Bis zum Abend hatten wir nun ein bisschen Entspannung in den beiden Superior Cabinas, in welcher wir und unsere Jungs die kommende Nacht verbringen sollten.
Die Unterkunft ist im traditionellen Stil der Karibik auf Stelzen gebaut. Das hat gleich zwei praktische Gründe: Zum einen schützt die erhöhte Bauweise davor, bei starken Regenfällen oder Überschwemmungen plötzlich in einem überfluteten Zimmer zu stehen. Zum anderen hilft der Abstand zum Boden dabei, Insekten von der Unterkunft fernzuhalten. Die Superior Cabina ist sehr offen gestaltet und es gibt keine Fensterscheiben. Eine Seite ist komplett offen. Das macht das Erlebnis noch intensiver und wir lieben so etwas! Die beiden großen Betten in den Superior Cabina sind mit Moskitonetzen geschützt. Allerdings gab es hier kaum Mücken.


Nachhaltiges Engagement und regenerativer Tourismus
Ein weiterer besonderer Teil unseres Aufenthalts war der Vortrag von Jürgen über seine eigene und die Geschichte der Selva Bananito Lodge und dem nachhaltige Engagement. Dabei erfuhren wir mehr über den Schutz des Regenwaldes, Aufforstungsprojekte und die Idee des regenerativen Tourismus. Es geht hier nicht nur darum, möglichst nachhaltig zu reisen und negative Auswirkungen zu reduzieren, sondern mit dem eigenen Aufenthalt auch einen positiven Beitrag für die Natur und die Region zu leisten. Für uns war es spannend zu sehen, wie eng Naturerlebnis, Tourismus und aktiver Regenwaldschutz miteinander verbunden sein können.
Abseits des Massentourismus kann man also trotz langem Flug auch nachhaltig reisen. Die 850 Hektar Regenwald um die Lodge können etwa 6 Tonnen CO₂ pro Tag aufnehmen. Zudem betreibt Jürgen eine regenerative Viehzucht mit nur wenigen Rindern und ein großes Aufforstungsprogramm, Er lebt die Nachhaltigkeit in seinem Reservat. Noch nie haben wir auf Reisen so ein spannendes Projekt gesehen. Dafür muss man aber ein Land wirklich bereisen und das geht nur mit so einem Roadtrip und nicht mit einem Kreuzfahrtschiff. Was für Jürgen übrigens die schlimmste Art zu reisen ist. Dem können wir nur zustimmen.
Vogelbeobachtung am frühen Morgen
In der Nacht hatte es wieder viel geregnet und wir hofften dennoch, dass wir heute weiter reisen können und der Fluss eine Überquerung zuließ. Den Tag starteten wir sehr früh, denn wir wollten mit einem Guide aus Jürgens Crew auf eine Vogelbeobachtungstour gehen. Wir entdeckten aber auch viele andere Tiere in den Bäumen und auch im Wasser. Da schwammen tatsächlich kleine Krokodile von etwa 1 bis 1,5 Metern Länge in einem See. Dann fing es aber auch schon wieder an zu regnen und wir gingen zurück zur Lodge.



Nach dem Frühstück pflanzten wir noch jeder einen Baum für das Aufforstungsprojekt von der Selva Bananito Lodge. Damit haben wir auch unseren kleinen Beitrag zum erhalt des Regenwalds in Costa Rica geleistet.
Jürgen bietet übrigens noch viel mehr Abenteuer in seinem Regenwald an. Unter anderem Flüge mit dem Gyrocopter, mit welchem er seinen Regenwald überwacht oder Canyoning-Touren sowie Horse-Riding an. Familien mit kleinen und größeren Kindern sind hier sehr gut aufgehoben und erleben das Abenteuer ihres Lebens im Regenwald in Costa Rica.
Karibikküste Costa Ricas – Puerto Viejo, Cahuita und Punta Uva
Nach unserer Zeit im Regenwald führte uns unser Costa-Rica-Roadtrip weiter an die Karibikküste. Allein die Rückkehr zu unserem Mietwagen war noch einmal ein kleines Abenteuer, denn zunächst mussten wir wieder mit dem Traktor den Fluss überqueren. Danach ging es weiter Richtung Puerto Viejo – und schon auf dem Weg dorthin merkten wir, dass uns eine völlig andere Seite Costa Ricas erwartete.
Die Karibikküste rund um Cahuita, Puerto Viejo, Punta Uva und Manzanillo verbindet tropische Natur mit Stränden, Surfspots und einer starken afro-karibischen Kultur. Genau diese Mischung aus Regenwald, Meer, Essen und entspanntem Lebensgefühl macht die Region sehr besonders. Wir ließen es an diesem ersten Abend genauso ruhig angehen. Wir suchten uns ein Restaurant direkt am Strand. Da es in Costa Rica bereits gegen 18 Uhr dunkel wird, war vom Beach nicht mehr ganz so viel zu sehen. Das sollten wir am nächsten Morgen alles entdecken.
Für unsere Zeit an der Karibikküste waren wir drei Nächte in der Namuwoki Lodge. Unser Zuhause war ein toll gestaltetes, offenes Haus, das perfekt zur tropischen Umgebung passte. Viel Holz und eine offene Bauweise sorgten dafür, dass wir uns sehr wohl fühlten und gleichzeitig einen gemütlichen Rückzugsort hatten. Ein perfekter Ausgangspunkt, um Puerto Viejo, Cahuita, Punta Uva und die Strände der Karibikküste Costa Ricas zu entdecken. Puerto Viejo selbst hat dabei eine ganz eigene Atmosphäre: Surfer, Fahrräder, Reggae, Restaurants und das entspannte karibische Lebensgefühl prägen den Ort.
Unser erster Tag an der Karibikküste: Cahuita, Surfen und Puerto Viejo
Unser erster Tag führte uns zunächst in den Cahuita Nationalpark. Gemeinsam mit unserem Guide Alonso machten wir uns auf den Weg durch den tropischen Küstenregenwald. Genau das macht diesen Teil Costa Ricas so besonders: Auf der einen Seite dichter Regenwald, auf der anderen Seite das türkisfarbene Wasser der Karibik und man läuft auf einem Weg mit direktem Blick auf das Wasser durch ein paar Palmen.
Entlang des Weges hielten wir immer wieder Ausschau nach Tieren. Mit einem Guide entdeckt man dabei natürlich deutlich mehr, denn viele Bewohner des Regenwaldes sind zwischen den Bäumen und Pflanzen hervorragend getarnt. Immer wieder öffnete sich der Wald und gab den Blick auf die Strände des Nationalparks frei.



Cahuita und die gesamte Region rund um Puerto Viejo sind ein spannendes Zusammenspiel aus Natur, Stränden und karibischer Kultur. Der Cahuita Nationalpark und das weiter südlich gelegene Gandoca-Manzanillo Wildlife Refuge gehören dabei zu den wichtigsten Naturgebieten dieser Küste.
Nach so viel Natur ging es für uns weiter zum nächsten Abenteuer: unser erster Surfkurs an der Karibikküste. Bei der Pirate Surf School hieß es für unsere Jungs: Board schnappen, ab ins Wasser und versuchen, die richtige Welle zu erwischen. Das war beim ersten Surfkurs gar nicht so einfach.


Zum Essen kehrten wir bei La Palma Caribbean Food ein und probierten uns durch die karibisch geprägte Küche der Region. Denn für uns gehört auch das Essen zu einer Reise dazu. Es gab typisch Reis und Bohnen mit Patacones und einer karibischen Seafood-Soße.
Am Nachmittag zog es uns schließlich noch an den Black Beach beziehungsweise Playa Negra bei Puerto Viejo. Der dunkle Sand bildet einen spannenden Kontrast zu den grünen Palmen und dem Wasser des Meeres. Der schwarze Sand war weich und fühlte sich ganz anders an, als der normales weiße Sandstrand.

Ein weiterer Tag an der Karibikküste: Surfen lernen in Puerto Viejo
Nach dem ersten Surfkurs von Flo und Ben war für uns alle schnell klar: Einmal auf dem Brett zu stehen, reicht nicht aus, um Surfen wirklich zu lernen. Deshalb ging es am heute direkt weiter zum nächsten Kurs – diesmal mit Black Shack Surf. Und genau hier merkten wir, warum es sinnvoll ist, während einer Reise mehrere Surfkurse zu machen. Mit jeder Session wird man sicherer, versteht die Wellen besser und bekommt eine etwas andere Erklärung und andere Tipps. Flo und Ben konnten von den wiederholten Kursen profitieren und machten Schritt für Schritt gute Fortschritte.


Am Nachmittag fuhren wir nach Punta Uva. Unser Auto haben wir an der Straße am kleinen Fluß geparkt. Dort kann man auch ein Kayak ausleihen. Für uns ging es aber zu Fuß zu der kleinen Landzunge Cueva Punta Uva, die ins Meer ragt. Eine schmale Treppe führt hier hinauf und dann standen wir unter riesigen Bäumen. Der Weg führte uns vor an die Spitze der Landzunge und an einem Seil hinunter. Dann standen wir an der Spitze und mit unserer Drohne entdeckten wir dann auch den kleinen Bogen im Meer. Bei niedrigem Meerespegel in der Trockenzeit, kann man auch zum Höhleneingang gehen, aber dafür waren die Wellen bei unserem Besuch viel zu hoch.

Zum Abendessen ging es für uns ins El Sendero Beach Club, was wir sehr empfehlen können.
Unser dritter Tag: Naturerlebnis zwischen Punta Uva und Manzanillo
Am dritten Tag wollten wir noch zum Gandoca-Manzanillo Wildlife Refuge, dieses Mal allerdings ohne Guide. Wir dachten uns, dass wir nun selbst einige Tiere entdecken können. Der Weg führte unmittelbar am Meer entlang, er war aber nicht so einfach. Immer wieder gab es stellen, die nur sehr schwer passierbar waren aufgrund von Matsch und Schlamm. Das hatte man uns aber schon gesagt, dass dies während der Green Season sein kann.
Das Schutzgebiet umfasst eine vielfältige Landschaft aus tropischem Wald, Stränden, Feuchtgebieten und Meeresökosystemen. Zu dem Nationalpark an Land gehört auch ein großer Teil des Meeres mit vielen Korallen. Wir hielten weiter Ausschau nach Tieren, aber es war wirklich schwierig. Vielleicht hätten wir uns doch einen Guide nehmen sollen. Dennoch war es toll diese schöne Natur bewusst und ohne viele andere Menschen genießen zu können.



Schokolade und Kaffee bei Caribeans Chocolate & Coffee
Nun war es langsam Zeit all unsere Sachen zu packen und die Karibik in Richtung Berge zu verlassen. Doch bei Caribeans Chocolate & Coffee machten wir noch einen Stopp und hier ging es für uns um zwei Dinge, die einfach wunderbar zu Costa Rica passen: Schokolade und Kaffee.
Nach unseren Naturerlebnissen und der Wanderung war die kleine Pause eine willkommene Gelegenheit, nochmal ein kleines Stück Karibik zu genießen. Auf einem Roadtrip wie hier durch Costa Rica lieben wir diese kleinen Zwischenstopps. Sie sind oft mehr als nur eine Pause, denn auch über Essen, Kaffee und Schokolade lernt man ein Reiseland auf eine ganz eigene Art kennen.
Für uns hieß es nun Abschied nehmen und weiter gehts ins Hochland. Doch bevor wir dieses erreichten verbrachten wir eine Nacht im Hotel Casa Turire.
Es geht ins Hochland – Cartago und Paraíso Quetzal
Auf unserem Roadtrip durch Costa Rica wechselten wir nun von der Karibik in die Berge. Dies sollte aber nur für wenige Tage sein, denn eigentlich führte unser Weg direkt ahinüber an den Pazifik. Doch vorher besuchten wir noch die Stadt Cartago und danach die Nebelberge.
Zwischenstopp in Cartago
Nach unserer Zeit an der warmen Karibikküste führte uns die Reise weiter ins Landesinnere Costa Ricas. Unser erster Zwischenstopp war Cartago, die ehemalige Hauptstadt des Landes. Hier warfen wir ein Blick in die Basilica de Nuestra Señora de los Ángeles, einen der bedeutendsten Wallfahrtsorte Costa Ricas. Anschließend ging es noch in die Markthalle, wo wir uns mit frischem Obst für die Weiterreise eindeckten.

Weiterfahrt nach Paraíso Quetzal
Von Cartago führte uns die Route immer höher hinauf in die Berge. Mit jedem Kilometer veränderte sich die Landschaft – und auch die Temperaturen. Die tropische Hitze der Karibik war plötzlich verschwunden. Stattdessen erwarteten uns deutlich kühlere Temperaturen, Nebel, Regen und dichter Berg- und Nebelwald. Unser Ziel war Paraíso Quetzal, eine Lodge auf rund 2.700 Metern Höhe.
Wanderung durch die Berglandschaft
Bei unserer kleinen Wanderung am Nachmittag konnten wir zahlreiche Kolibris beobachten. Die Natur war hier eine ganz andere als in der Karibik. Riesige Bäume, Regenwald und beeindruckend grüne Berge. Den berühmten Quetzal Vogel haben wir leider noch nicht gesehen. Wir hatten aber noch Hoffnung.
Den Abend verbrachten wir in der Paraíso Quetzal Lodge am Kaminfeuer. Ja es war hier oben in den Bergen mit 10 bis 15 Grad erstaunlich kühl und wir holten alle unsere langen Sachen und Jacken raus.


Auf Quetzal-Suche am frühen Morgen
Am nächsten Morgen hieß es früh aufstehen. Noch vor Sonnenaufgang starteten wir zur Quetzal-Tour, denn die frühen Morgenstunden sind die beste Zeit für die Vogelbeobachtung. Mit Ferngläsern und unserem Guide machten wir uns auf die Suche nach einem der berühmtesten Vögel Mittelamerikas: dem farbenprächtigen Quetzal. Leider konnten wir keinen dieser Vögel in den Bäumen entdecken. Jetzt im August ist auch erst der Beginn der Quetzal Zeit.
Dafür entdeckten wir nochmal einige Kolibris und waren sehr begeistert von den schnellen Flügelschlägen der kleinen bunten Vögel.


Für uns hieß es nun aber flink sein. Denn auf uns wartete die Fähre am Sierpe River. Mit einem Grap & Go Frühstück starteten wir also die Fahrt.
Corcovado – Costa Ricas wildeste Seite
Der Corcovado Nationalpark gilt als einer der wildesten und ursprünglichsten Orte Costa Ricas. Dichte Regenwälder, einsame Strände, Flüsse und eine beeindruckende Artenvielfalt machen die Region auf der Halbinsel Osa zu einem echten Abenteuer.
Mit dem Boot von Sierpe zum Pazifik
Wir erreichten den Sierpe River und das Marisquería, Bar y Restaurante Las Vegas im Ort Sierpe. Unser Mietwagen blieb hier direkt gegenüber auf einem bewachten Parkplatz zurück. Von hier aus ging es für uns mit dem Boot weiter in Richtung Pazifik. Schon die Fahrt war ein Erlebnis: Etwa 1,5 Stunden waren wir unterwegs, vorbei an Flusslandschaften und dichtem Grün, bis wir schließlich unsere Unterkunft erreichten. Unser Ziel: das direkt am Pazifik gelegene Pirate Cove Hotel.



Ankommen im Pirate Cove Hotel
Nach der langen Anreise war erst einmal Entspannung angesagt. Den ersten Nachmittag nutzten wir, um anzukommen, den Strand zu genießen und uns auf das bevorstehende Abenteuer vorzubereiten. Am kleinen Pool lernten wir einige nette Menschen kennen. Und zum Abendessen blieben wir auch im Pirate Cove Hotel, denn morgen sollte es sehr früh raus gehen.

Wanderung durch den Corcovado Nationalpark
Am nächsten Morgen klingelte der Wecker sehr früh, denn Frühstück war für uns bereits 5:15Uhr geplant. Vor uns lag eine vier- bis fünfstündige Wanderung durch die tropische Natur des Corcovado Nationalparks. Mit dem Boot ging es aber zuerst etwa 45 Minuten über eine doch recht wilde See am frühen Morgen. Wir kamen am Strand an und registrieren uns bei den zuständigen Rangern im Basecamp de Corcovado Nationalparks. Nach einer kurzen Erklärung unseres Guides ging es auch direkt los.
Wir überquerten einen Fluß, in dem übrigens auch Krokodile leben und schon nach kurzer Zeit waren wir mitten im Regenwald. Der Guide führte uns durch den Sekundärwald. Hier sollte man viele Tiere sehen. Wir haben verschiedene Vögel und einige Agutis und natürlich Faultiere entdeckt. Den Tapir haben wir leider nicht zu sehen bekommen. Aber das ist eben Natur. Zurück ging es dann wieder durch den Krokodil-Fluß.


Wir liefen dann noch einen anderen Wanderweg immer den kleinen Fluß entlang. Überquerten diese auf einem Steinwall und dann standen wir auf einmal vor einem großen Wasserfall. Ein stück vor dem Wasserfall entdeckten wir dann auch ein Krokodil. Es war etwa 1,5 Meter lang und der Guide meinte, es wäre klein. Die Großen sind bis zu 6 Meter lang.



Für uns ging es nun wieder zurück zum Basecamp und hier gab es einen tollen Lunch. Das Essen wurde fertig zubereitet mit einem Boot geliefert. Es gab typisches costa-ricanisch mit Reis, Bohnen und Salat. Mit dem Boot ging es anschließend wieder zurück zum Pirate Cove Hotel. Das Meer war deutlich ruhiger und wir wurden nicht so durchgeschaukelt, wie am Morgen. Am späten Nachmittag erreichten wir etwas geschafft unser Hotel und von hier ging es direkt in den Pool mit einem kühlen Naturalis aus Ananas und Mango. Das sind frische Getränke aus Früchten.
Mit dem Boot zurück nach Sierpe
Am nächsten Morgen hieß es schon wieder Abschied nehmen von der wilden Osa-Halbinsel. Nach unserem Abenteuer im Corcovado ging es schließlich wieder mit dem Boot zurück nach Sierpe. Dort wartete bereits unser Mietwagen auf uns. Es ging für uns weiter in Richtung Uvita und zum Marino Ballena Nationalpark – dem nächsten Abenteuer auf unserer Costa-Rica-Rundreise.
Cascada El Pavón
Die Cascada El Pavón ist ein wunderschöner Wasserfall an der Pazifikküste Costa Ricas, an dem wir einen entspannten Stopp eingelegt haben. Das Wasser sammelt sich unterhalb des zweigeteilten kleinen Wasserfalls in einem natürlichen Becken, in dem man wunderbar baden kann. Wir hatten Glück und waren hier ganz allein.

Direkt in der Nähe gibt es außerdem ein kleines, einfaches Restaurant mit dem Namen Restaurante Tilapias El Pavon, in dem frischer Fisch serviert wird – perfekt, um nach dem Bad noch etwas Leckeres zu essen und das entspannte Costa-Rica-Gefühl zu genießen.
Uvita und Marino Ballena – Wale, Delfine und Surfen
Für uns ging unsere Costa-Rica-Rundreise weiter entlang der Pazifikküste nach Uvita. Die kleine Küstenstadt ist vor allem für den Marino Ballena Nationalpark bekannt – und für die Möglichkeit, hier mit etwas Glück Buckelwale, Delfine und viele weitere Meeresbewohner zu beobachten.
Ankunft an der Pazifikküste
Unsere Unterkunft in Uvita war das Cristal Ballena Boutique Hotel & Spa. Nach den vielen Eindrücken und Erlebnissen der vergangenen Tage nutzten wir den ersten Nachmittag, um etwas zur Ruhe zu kommen und die entspannte Atmosphäre an der Pazifikküste zu genießen.


Surfkurs an der Pazifikküste
Natürlich durfte während unserer Zeit in Costa Rica auch das Surfen im Pazifik nicht fehlen. Wir nutzten den freien Nachmittag für einen weiteren Surfkurs und sammelten neuen Erfahrungen auf den Wellen des Pazifiks. Für Flo und Ben war es eine weitere Gelegenheit bei der Dominical Surf School, die Surfkenntnisse zu verbessern – und gleichzeitig jede Menge Spaß im Wasser zu haben.
Wir haben auch einen extra Beitrag mit den 5 Surfschulen geschrieben, die wir in Costa Rica besucht haben.
Zum Abendessen haben wir die Empfehlung bekommen ins La Parcela Resturant and Cabins zu gehen. Und dieser Tipp hat sich wirklich gelohnt. Wir hatten ein wunderschönes Abendessen mit direktem Blick aufs Meer.
Whale Watching und Delfintour im Marino Ballena Nationalpark
Am nächsten Morgen hieß es wieder früh aufstehen. Mit dem Boot von Bahia Aventuras ging es hinaus auf den Pazifik, um die faszinierende Tierwelt im Wasser rund um den Marino Ballena Nationalpark zu entdecken. Und wir hatten Glück: Gleich zwei Buckelwale konnten wir beobachten – ein unglaublicher Moment, diese riesigen Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen. Wir kannten das schon aus Island, aber hier in Costa Rica war es deutlich wärmer und das Boot viel kleiner.




Doch damit nicht genug. Auf unserer Rückfahrt begleiteten uns immer wieder Delfine, die teilweise direkt neben unserem Boot aus dem Wasser sprangen. Außerdem konnten wir Schildkröten im Wasser beobachten und nutzten die Gelegenheit, um mal kurz in den warmen Pazifik zu springen. Diese Tour ist auf jeden Fall ein Erlebnis und absolut empfehlenswert.
Als der Regen im Marino Ballena Nationalpark kam
Das Wetter an der Pazifikküste kann sich in der Green Season schnell verändern. Nach den sonnigen Stunden auf dem Wasser schlug das Wetter plötzlich um und es begann sehr kräftig zu regnen. Doch auch das gehört zu Costa Rica – besonders während der Green Season. Innerhalb kürzester Zeit verwandelt sich ein sonniger Tag in tropischen Starkregen.

Für uns war das kein Grund uns die Stimmung verderben zu lassen. Für uns hieß es sowieso weiterfahren in Richtung Manuel Antonio Nationalpark. Bei sehr starkem Regen erreichten wir das Parador Resort & Spa Manuel Antonio. Ein großes Resort mit Pools, Spa, Restaurants und vielem anderen. Wir hatten hier ein großzügiges Hotelzimmer für uns vier.
Zum Abendessen wollten wir aber etwas typisch costa-ricanisches Essen. Das ist hier im sehr touristischen Manuel Antonio nicht so einfach, denn es gibt eine große Auswahl an Restaurants aus allen möglichen Ländern. Wir haben das Restaurante Mimositico gefunden. Es wurde vor kurzer Zeit erst vom jetzigen Besitzer übernommen. Die Preise sind nicht touristisch und das Essen ist richtig gut.
Manuel Antonio Nationalpark – Früh aufstehen lohnt sich
Für unseren Besuch im Manuel Antonio Nationalpark klingelte der Wecker früh. Bereits um 7 Uhr waren wir am Eingang – und das können wir auch jedem empfehlen, der den Nationalpark wenigstens etwas in Ruhe anschauen möchte. Der Nationalpark gehört zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Costa Ricas und entsprechend voll kann es hier im Laufe des Tages werden. Besonders in der Hauptsaison und zu beliebten Besuchszeiten bilden sich lange Schlangen vor dem Eingang. Auch ist es sinnvoll die Eintrittskarten ein paar Tage im vornherein zu buchen. Wir haben das bereits von Deutschland aus getan.

Wer früh kommt, kann den Nationalpark dagegen deutlich entspannter erleben und hat außerdem bessere Chancen, die Tierwelt in Ruhe zu beobachten. Die Wege und die gesamte Infrastruktur sind im Manuel Antonio Nationalpark sehr gut ausgebaut. Anders als beispielsweise im deutlich wilderen Corcovado Nationalpark lässt sich der Park daher auch problemlos sogar barrierefrei erkunden.
Einen Guide hatten wir nicht gebucht – und aus unserer Sicht war das auch nicht unbedingt notwendig. Im Manuel Antonio Nationalpark gibt es unglaublich viele Tiere zu entdecken. Außerdem trifft man entlang der Wege immer wieder auf Gruppen mit Guides, die gerade ein Faultier, einen Affen oder eine andere spannende Entdeckung im Regenwald beobachten. Oft muss man dann einfach nur stehen bleiben und ebenfalls einen Blick in die Bäume werfen.
Tiere im Manuel Antonio Nationalpark
Obwohl der Manuel Antonio Nationalpark vergleichsweise klein ist oder gerade weil er so klein ist, konnten wir hier eine beeindruckende Vielfalt an Tieren entdecken. Besonders häufig begegnet man Affen, Faultieren und verschiedenen Echsenarten. Mit etwas Glück lassen sich aber auch Schlangen beobachten – wir entdeckten beispielsweise zwei mal eine kleine Viper hier im Regenwald. Da haben wir einfach auch nur den Blick der Guides und ihren Gruppen ausgenutzt. Wir können euch trotz des gut ausgebauten Nationalparks aber immer empfehlen feste Schuhe zu tragen und auf den Wegen zu bleiben. Die beiden Schlagen lagen direkt 20 cm neben dem Weg.




Genau diese Kombination macht den Nationalpark für uns so besonders: Auf den gut ausgebauten Wegen geht es durch dichten tropischen Regenwald, während sich hinter den Bäumen plötzlich wunderschöne Strände öffnen. Nach einer Wanderung durch den Nationalpark kann man hier sogar ins warme Wasser des Pazifik springen und baden.
Wie in den anderen Nationalparks Costa Ricas gelten auch im Manuel Antonio Nationalpark klare Regeln zum Schutz der Natur und Tiere. Lebensmittel und bestimmte Einwegverpackungen dürfen nicht beziehungsweise nur eingeschränkt mit in den Park genommen werden. Es dürfen keine Messer (auch Taschenmesser) und auch keine Einweg-Trinkflaschen mitgenommen werden. Vor dem Besuch sollte man sich deshalb über die aktuellen Bestimmungen informieren und möglichst nur das Nötigste mitnehmen. Wichtig ist vor allem: keinen Müll zurücklassen und die Tiere auf keinen Fall füttern.
Unser Fazit zum Nationalpark
Der Manuel Antonio Nationalpark war für uns deutlich touristischer als der Corcovado Nationalpark und gehört sicherlich zu den touristischsten Nationalparks Costa Ricas. Wer unberührte Wildnis und ein echtes Abenteuer sucht, wird sich wahrscheinlich im Corcovado wohler fühlen oder sollte in der Selva Bananito Lodge übernachten (oben beschrieben).

Dafür punktet Manuel Antonio mit einer hervorragenden Infrastruktur, kurzen und gut ausgebauten Wegen sowie einer beeindruckenden Tierwelt. Gerade für Familien ist der Nationalpark deshalb ein tolles Ziel. Man kann relativ unkompliziert Affen, Faultiere, Echsen und mit etwas Glück sogar Schlangen entdecken, durch den Regenwald wandern und anschließend an einem der traumhaften Strände baden. Aber: Man ist nicht allein!
Unser Tipp: Früh aufstehen, direkt zur Öffnung starten und sich ausreichend Zeit nehmen. Dann lässt sich der Manuel Antonio Nationalpark trotz seiner großen Beliebtheit deutlich entspannter erleben.
Auf dem Weg nach Monteverde
Nach unserem Aufenthalt an der Pazifikküste ging es für uns weiter in Richtung Monteverde und auch der Weg hielt für uns einige Abenteuer an der Pazifikküste und im Landesinneren bereit. Das hieß aber nicht, dass wir die Pazifikküste komplett verlassen. Wir sollten nochmal zurückkommen.
Asociación Pro Tortugas Isla Damas
Unser erster Stopp führte uns zur Asociación Pro Tortugas Isla Damas, einem Naturschutzprojekt, das sich für den Schutz von Meeresschildkröten engagiert. Projekte wie dieses leisten einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der bedrohten Tiere und zeigen, wie viel Engagement vor Ort notwendig ist, um die Nistplätze und Lebensräume der Schildkröten zu schützen.
Es werden die Nachts gelegten Eier der Schildkröten am Strand gesammelt und so vor Wilderern gesichert. Teilweise werden auch Schildkröten-Eier bei Fischern abgekauft und so gerettet. Diese Eier werden dann in speziell geschaffenen und geschützten Nestern wieder eingesetzt. Wir durften dabei tatsächlich helfen und es war schon besonders ein Schildkröten-Ei in der Hand zu halten. Das kann man in der Schildkröten-Saison von Juli bis Dezember immer am Morgen erleben und mitmachen.

Die Schildkröten schlüpfen dann nach etwa 30 Tagen und man kann sogar ein Foto per WhatsApp erfragen.
Playa Tárcoles – Aras in den Bäumen
Ein weiterer kurzer Zwischenstopp führte uns an den Playa Tárcoles. Wir hatten den Tipp bekommen, dass hier sehr viele Aras in den Bäumen zu finden sind. Und so war es dann auch. Die Vögel leben immer als Pärchen und es ist herrlich anzusehen, wie diese wunderschönen Vögel sich teilweise wie alte Ehepaare streiten.
Viel Zeit braucht man für diesen Stopp nicht unbedingt, aber gerade auf einer längeren Fahrt ist Playa Tárcoles eine schöne Möglichkeit, kurz anzuhalten und einfach Aras anzuschauen. All diese Spots findet ihr markiert in unserer Google-Map.

Catarata Manantial de Agua Viva
Einer unserer aktivsten Zwischenstopps auf dem Weg nach Monteverde war die Wanderung zur Catarata Manantial de Agua Viva. Wir entdeckten auf unserer Fahrt ein Schild zu dem Wasserfall und dachten, da schauen wir mal kurz vorbei. Kurz vorbei schauen war dann aber nicht der Fall. Der Weg zum Wasserfall ist eine etwa 50 Minuten lange Wanderung auf einem Pfad durch den Regenwald. Dabei geht es rund 2,5 Kilometer größtenteils bergab. Das klingt zunächst angenehm – allerdings sollte man bedenken, dass jeder Höhenmeter später wieder nach oben gelaufen werden muss.
Unten angekommen, wartet als Belohnung einer der höchsten Wasserfälle von Costa Rica. Nach der Wanderung konnten wir hier eine Pause einlegen und die besondere Atmosphäre genießen. Am Fluss etwas weiter unten gab es noch einige Pools zum Schwimmen.

Der Rückweg hatte es dann allerdings in sich. Bergauf, bei tropischer Hitze und einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit, wurde die Wanderung deutlich anstrengender als erwartet. Gerade die Kombination aus Steigung und Klima sorgte dafür, dass wir ordentlich ins Schwitzen kamen.
Lohnt sich die Wanderung? Unser klares Fazit: Ja! Wer gerne aktiv unterwegs ist und kein Problem mit einer etwas anstrengenderen Wanderung hat, sollte den Abstecher zur Catarata Manantial de Agua Viva unbedingt einplanen. Der Weg durch den Regenwald und der Wasserfall am Ende machen die Anstrengung für uns definitiv wett.
Krokodilbrücke und Skywalk von Tárcoles
Es war nun Nachmittag und wir mussten uns etwas sputen, aber einen Stopp hatten wir noch. Natürlich durfte auf unserer Fahrt auch ein kurzer Blick von der berühmten Krokodilsbrücke nicht fehlen. Von hier aus lassen sich mit etwas Glück – und oft sogar ohne große Suche – riesige Krokodile im Fluss beobachten.
Gerade auf einem Roadtrip durch Costa Rica ist dieser Stopp schnell gemacht. Ein neu gebauter Skywalk neben der Brücke machte den Blick auf die Krokodile zu einem spektakulären Erlebnis. Natürlich fehlte der große angeschlossene Souvenir-Shop nicht. Dafür die ist der Skywalk (noch) kostenfrei und es gibt bewachte Parkplätze.


Zudem ist es eine sehr gute Gelegenheit für eine kleine Pause, bevor es weiter in die grünen und deutlich kühleren Regionen rund um Monteverde ging. Hier kamen wir am Abend an und verbrachten eine Nacht in der Cala Lodge. Hier hatten wir eine kleine herrliche Villa, in der wir gern noch länger geblieben wären. Gerade weil die Region Monteverde auch einiges an Abenteuern zu bieten hat. Das holen wir dann bei unserer nächsten Costa Rica Reise nach und gern auch wieder in der Cala Lodge.
Rincón de la Vieja – Canyoning, Canopy und der La Leona Wasserfall
Unser Roadtrip ging heute weiter in den Nordwesten des Landes in Richtung Liberia, in die Region rund um den Vulkan Rincón de la Vieja. Unser Ziel war die Hacienda Guachipelín, die mitten im Nationalparkgebiet liegt und ein idealer Ausgangspunkt für zahlreiche Outdoor-Abenteuer ist. Hier dreht sich mit einem eigenen Adventure-Center vieles um Action in der Natur – und genau das sollte auch unser Programm für die nächsten Tage bestimmen.
Die Hacienda Guachipelín bietet großzügige Hotelzimmer und ein weitläufiges Areal mit einen Pool und mehreren Restaurants. Dazu gehören noch Wasserfälle mit einer kurzen Wanderung und eigenen Thermalquellen, die etwa 10 Minuten mit dem Auto entfernt sind. Auch der Nationalpark Rincón de la Vieja ist in unmittelbarer Nähe und kann besucht werden.
Canyoning – Wasserfälle abseilen
Nach unserer Ankunft starteten wir auch direkt in das erste Abenteuer. Es ging auf eine Canyoning Tour. Wir sollten uns an Wasserfällen abseilen und es sollte ein nasses Abenteuer werden. Dennoch habe wir uns feste Schuhe angezogen, denn durch die Kraft unter dem Wasserfall verliert man jeden Badeschuh.
Mit Helm und Klettergurt ging es ans Abseilen – und für Flo und Ben natürlich auch um die Frage, wer sich zuerst über die Kante traut. 😄 Das Wasser rauschte direkt neben uns oder teilweise sogar über uns. Wir seilten uns eine Brücke hinab und Flo startete furchtlos. Er kennt da nichts. Unter einem Wasserfall kletterten wir wieder hinauf und seilten uns nochmal die Brücke hinab.



Besonders viel Spaß machte die große Seilschaukel, bei der es mit ordentlich Schwung durch die Schlucht ging. Die Tour war etwa 45 Minuten lang und hätte für uns gern noch etwas länger gehen können. Die Tour kann jeder machen, auch ohne Kletter oder Rappelling-Erfahungen.
Am Abend waren wir dann noch am Poza Rio Negro Wasserfall, der auch zum Gelände der Hacienda Guachipelín gehört und unmittelbar neben den Río Negro Hot Springs gelegen ist.
Zum Abendessen waren wir in einem der drei Restaurants der Hacienda Guachipelín. Man hat die Wahl zwischen À la carte oder Essen vom Buffet.
Canopy Tour – Zipline
Der nächste Tag startet genauso abenteuerreich wie der Vorherige endete. Nach dem Frühstück ging es auf eine Zipline-Tour. Alle diese Abenteuer kann man direkt Online oder im Adventure-Center buchen. Bei der Canopy Tour ging es mit mehreren Ziplines durch die Landschaft und kleine Canyons. Wir können nicht mehr sagen wie viele Ziplines es waren. Aber die waren alle so unterschiedlich aufgebaut, dass es sich schon fast wie ein Abenteuerpark anfühlte.


Nach der Tour machten wir uns mit dem Auto auf den Weg die 10 Minuten zum Wasserfall Catarata Oropendola des Hotels. Dieser befindet sich unmittelbar am Eingang zum Nationalpark Rincón de la Vieja. Die Tour zum Wasserfall ist etwa einen Kilometer lang und führt über einige herrliche Canopy Brücken. Nehmt Badesachen mit. Das Wasser ist herrlich.
Für den Eintritt zum Nationalpark Rincón de la Vieja sollte man Bargeld dabei haben oder besser vorher online Tickets buchen. Wir sind am Eintritt gescheitert, da das Internet bei der Bezahlung des Parks ausgefallen ist. Genügend Bargeld hatten wir leider nicht dabei. Wir haben uns dann für ein andere Abenteuer entschieden.
La Leona Wasserfall mit Finca Curubandá
Der La Leona Wasserfall war eine perfekte Alternative für uns. Dieser liegt nicht auf dem Geländer der Hacienda Guachipelín. Mit einem Guide von Finca Curubandá ging es für uns auf einem Pickup bis zum Wanderweg zum Wasserfall. Wir hatten alle Schwimmwesen und Badeschuhe an, was sehr zu empfehlen ist. Der Wanderweg führt erst durch den Wald hinab zum Fluss Rio Blanco, bis dahin kein großes Abenteuer. Aber nun ging es über große Felsen und kleine Höhlen vorbei an Fledermäusen zum Fluss. Diesen erreicht, ging es direkt hinein ins angenehm kühle Wasser.


Weiter führte die Route durch das Wasser, über Steine und an schmaleren Stellen entlang. An der letzten Passage half uns ein Seil weiter, bevor das eigentliche Highlight auf uns wartete. Denn der La Leona Wasserfall befindet sich in einer Art Höhle beziehungsweise Schlucht und ist eben nur gemeinsam mit einem Guide erreichbar. Das Wasser, die Felsen und der Wasserfall sorgten für eine ganz besondere Kulisse und ordentlich Geräusche.

Wer diese Tour macht muss sich sicher sein wirklich pitschnass zu werden. Aber es lohnt sich! Auf dem Rückweg ging es wieder am Seil zurück und später ließ uns unser Guide noch von hohen Felsen springen oder die Natur-Rutschen hinunter rutschen. Die Tour war etwa 2 Stunden lang und ist ein echter Tipp in dieser Region für alle, die Abenteuer im Wasser lieben.
Die Río Negro Hot Springs
Nach so viel Abenteuer am Tag fuhren wir vor dem Abendessen noch zu den Río Negro Hot Springs. Hier fanden wir einige kleine Pools mit unterschiedlich heißem Thermalwasser. Diese thermalischen Quellen gehören zu dem Vulkan Rincón. Für uns ein perfekter Abschluss unseres Aufenthalts in der Hacienda Guachipelín.

Playa Carrillo – die letzten Tage am Pazifik
Unsere letzten Tage an der Pazifikküste Costa Ricas verbrachten wir in Playa Carrillo, nur wenige Kilometer von Sámara entfernt. Die Fahrt dorthin führte uns entlang der Küste und bot immer wieder Gelegenheit für kleine Zwischenstopps.
Fahrt über Playa Negra nach Carrillo
Einer davon war die Playa Negra. Hier beobachteten wir noch einmal die Surfer und genossen die Atmosphäre in einem der Surfcafés. Surfen gehört an dieser Küste einfach zum Alltag – egal ob Anfänger, erfahrene Surfer oder Reisende, die zum ersten Mal auf einem Board stehen.
Je näher wir Carrillo kamen, desto ruhiger wurde die Atmosphäre. Nach den vielen Stationen unseres Roadtrips waren die letzten Tage am Pazifik eine gute Gelegenheit, noch einmal etwas langsamer zu reisen und die Zeit am Meer zu genießen. Zudem wurde die Strasse von den Verhältnissen sehr schlecht. Zum ersten Mal in Costa Rica gab es nur eine Gravelroad. Wir hatten einen 4×4, das war uns egal.

Wir erreichten unser letztes Hotel, das Leyenda Boutique Hotel & Spa. Eine kleine Hotelanlage die nicht unmittelbar am Strand gelegen ist, aber eine wirklich sehr entspannte Stimmung bietet. Wir haben uns sehr willkommen und wohl gefühlt.
Zum Abendessen ging es für uns aber nach Sámara. Erst mal an den Strand, wo die Jungs nochmal das Wasser genießen konnten. Der Ort ist wirklich entspannt und ein Surfer-Paradies. Wir haben während unserer Zeit 5 Surfkurse gemacht und zwei davon waren in dieser Region. Wenn ihr darüber mehr wissen wollt, dann lest unseren Beitrag zum Surfen in Costa Rica.
Als Restaurant können wir das Mr. Pelicano auf dem kleinen Foodcourt in Sámara direkt hinter dem Strand empfehlen: sehr leckeres und frisches Seafood und es gab auch nochmal Patacones.
Angeltour und Schnorcheln mit Monkeyhead Adventures
Unser letzter voller Tag sollte nochmal ein ganz anderes Abenteuer bringen. Wir trafen uns mit der Crew von Monkeyhead Adventures am Playa Garza. Von hier aus ging es mit einem Angelboot auf den Pazifik hinaus. Und das Boot gehörte keinem geringeren als einem mehrfachen Angelchampion. Wir wollten mit ihm große Fische fangen!
Die Angeln wurden fertig gemacht, aber es bissen nur kleinere Fische an. Selbst diese waren für uns schon echt groß. Die Crew wollte aber eigentlich einen richtig großen Fisch fangen. Während unserer Tour begleiteten uns viele Delfine und sprangen um unser Boot aus dem Wasser. Es schaukelte ordentlich und wir waren froh eine passende Tablette dabei zu haben.
Den ganz großen Fisch haben wir dann nicht gefangen. Vielleicht sagen wir auch ein bisschen „Glück gehabt“ :-). Ein riesiger Schwertfisch hatte einmal angebissen und sprang aus dem Wasser. Der war aber zu groß für unsere Angel und den Haken. Schwertfische dürfen vor Costa Rica auch nur dann gefangen werden, wenn man eine spezielle Lizenz hat. Unsere Crew hatte diese tatsächlich nicht. Weshalb es also ganz passend war, dass der riesige Fisch seines Weges zog.



Wir machten dann in einer kleinen Bucht noch einen Stopp und gingen etwas schnorcheln. Der Pazifik ist an dieser Seite aber nicht der beste Platz zum schnorcheln. Auch die Zeit ist für eine Schnorcheltour nicht so passend. Daher haben wir nicht so viel unter Wasser gesehen, aber einige Seestern konnten wir dann doch entdecken.
Surfen mit der Selva Surf School am Guiones Beach
Am Nachmittag ging es für Flo und Ben mit der Selva Surf School am Guiones Beach nochmal auf die Surfbretter. Die Jungs haben bisher sehr coole Fortschritte gemacht und wir hatten die Zeit, dass sie nochmal eine Surf-Lesson nehmen konnten. Die Wellen waren hier sehr intensiv und die Jungs hatten durchaus etwas zu kämpfen um in die Wellen zu kommen. Der Surflehrer gab ihnen aber immer wieder den richtigen Schubs und dann standen sie auch einige Male in den Wellen des Pazifiks.
Für Flo und Ben ist es ideal gewesen immer wieder eine Surf-Stunde zu nehmen und das an unterschiedlichen Orten und mit unterschiedlichen Coaches. So haben die beiden sehr viel Input erhalten.
Turtle Tour – Meeresschildkröten in Costa Rica beobachten
Ein ganz besonderes Erlebnis erwartete uns am Abend bei einer Turtle Tour. Als die Sonne langsam unterging, machten wir uns mit einem Bus von Carrillo Tours auf den Weg zum Strand. Mit Einbruch der Dunkelheit begann die Suche nach den Meeresschildkröten und tatsächlich hatten wir das Glück und haben eine Schildkröte gefunden.

PETZL Tikka CORE LAMP Brown
Nikon Z6 III + Nikon 35 mm 1:1,4 Z
Diese Tiere zu beobachten ist ein besonderes Naturerlebnis – gleichzeitig ist es aber wichtig, sich dabei möglichst ruhig und verantwortungsvoll zu verhalten. Die Tiere dürfen nicht gestört werden, weshalb solche Touren nur unter bestimmten Regeln und mit entsprechender Rücksicht auf die Schildkröten stattfinden. So darf zum Beispiel kein Licht benutzt werden. Kein Blitzlicht oder eine andere helle Lichtquelle wie ein Handybildschirme. Die Guides haben Lampen mit rotem Licht dabei, welches die Tiere nicht stört.
Wir konnten die Schildkröte dann bei der Eiablage beobachten und so schloss sich für uns der Kreis zu dem Besuch der im Asociación Pro Tortugas Isla Damas dem Naturschutzprojekt ein paar Tage zuvor.
Für uns war es faszinierend, eine Meeresschildkröte in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Gerade solche Begegnungen zeigen, warum Naturschutz und ein verantwortungsvoller Tourismus so wichtig sind. Tourismus kann nachhaltig sein und Tiere schützen, da es Geld in Länder bringt und solche Projekte finanziert.
Unser letzter Tag in Costa Rica
Für uns endete die Reise nun langsame. Es war der letzte Tag in Costa Rica und nach dem Frühstück hatten wir alle unsere Sachen gepackt und in unseren 4×4 geladen. Wir waren nun auf dem Weg zum Flughafen in Liberia.
Sámara und unser letztes Surf-Abenteuer
Natürlich konnten wir Costa Rica nicht verlassen, ohne das Flo und Ben noch einmal aufs Surfbrett steigen. 😄 Deshalb ging es für die Jungs nochmal nach Sámara, wo wir uns mit einem Surflehrer von Tico´s Surf School trafen.
Hier in Samara waren die Wellen sehr ruhig und es gingen wirklich Menschen jeden Alters und jedes Könnens auf die Surfbretter. Der Surfcoach gab Flo und Ben noch einige Tipps und dann ging es für die beiden ins Green Water. Worauf sie schon lange gewartet haben. Und siehe da, es klappte richtig gut. Die Jungs standen einige Male in einer Welle und hatten so den perfekten Abschluss für Costa Rica.

Wir Eltern saßen derweil nebenan im Gusto Restaurant und genossen noch einen leckeren Kaffee und schauten den Jungs beim Surfen zu. Tico´s Surfschule bietet übrigens auch Kurse an, die über mehrere Tage gehen. Sogar auf deutsch, falls das für euch lieber ist.
Für uns endete nun die Reise durch Costa Rica. Es war ein unglaublicher Roadtrip mit so vielen verschiedenen Abenteuern. Wir können sagen, wir waren auf jeden Fall nicht das letzte mal hier in Mittelamerika und in Costa Rica. Wir haben in den kommenden Abschnitten noch einige Tipps für euch zusammen gefasst damit ihr eure Costa Rica Reise perfekt planen könnt, oder auf eurer For Family Reise die perfekten Abenteuer findet.
Unsere Highlights der Costa-Rica-Rundreise
10 Highlights in Costa Rica
1. Selva Bananito Lodge – Natur pur und nachhaltiger Tourismus.
2. La Leona Wasserfall – Ein echtes Abenteuer durch den Fluss.
3. Whale Watching und Delfine – Wale und Delfine in freier Natur.
4. Rafting in Sarapiqui – Ein echtes Abenteuer mit viel Action.
5. Mistico Hanging Bridges – Hängebrücken mitten im Regenwald.
6. Corcovado Nationalpark – Wilde Natur und viele Tiere.
7. Surfen in Costa Rica – Unsere Jungs auf dem Surfbrett.
8. Ara am Playa Tárcoles – Einen der schönsten Vögel Costa Ricas entdecken.
9. Zipline in Sarapiqui – Speed und Spaß an der Leine.
10. Nachtwanderung im Regenwald La Tigra Lodge – Nachts erwacht der Regenwald zum Leben.
Costa Rica mit Teenagern – lohnt sich die Reise?
Für uns ist die Antwort ganz klar: Ja! Costa Rica ist ein tolles Reiseziel für Familien mit Teenagern – besonders dann, wenn ihr gerne aktiv unterwegs seid.
Flo und Ben fanden vor allem die Abenteuer richtig spannend. Surfen lernen, Canyoning an Wasserfällen, Ziplining durch die Natur und Rafting auf dem Río Sarapiquí gehörten für sie zu den Highlights unserer Reise. Aber auch die vielen Tiere machten Costa Rica zu etwas Besonderem. Affen, Faultiere, Tukane, Krokodile, Wale und sogar Aras – Wildlife gibt es hier fast überall.

Natürlich war nicht jeder Tag nur entspannt. Auf unserem Roadtrip gab es auch lange Autofahrten, Wanderungen bei hoher Luftfeuchtigkeit und anstrengende Wege durch den Regenwald. Gerade bei den längeren Touren merkten wir, dass Costa Rica durchaus aktiv und manchmal auch fordernd sein kann.
Genau das machte die Reise für uns aber so abwechslungsreich. Nach einer Wanderung wartete oft ein Wasserfall, nach einer langen Fahrt ein neuer Strand und zwischen den vielen Abenteuern blieb auch immer Zeit zum Entspannen.
Costa Rica eignet sich besonders gut für aktive Familien mit Teenagern, die nicht nur am Strand liegen möchten. Wer gemeinsam Abenteuer erleben, Tiere in freier Natur beobachten und immer wieder etwas Neues ausprobieren möchte, findet hier ein unglaublich abwechslungsreiches Reiseziel.
Costa Rica Rundreise – unsere wichtigsten Tipps
Nach mehr als drei Wochen auf Costa Ricas Straßen, in Nationalparks, im Regenwald und an beiden Küsten haben wir einige Erfahrungen gesammelt, die euch bei der Planung eurer eigenen Rundreise helfen können.
Mietwagen – wir würden wieder einen 4×4 nehmen
Für unsere Costa-Rica-Rundreise würden wir jederzeit wieder einen 4×4-Mietwagen wählen. Wir hatten einen Wagen von Alamo. Zwar waren die meisten Straßen auf unserer Route sehr gut ausgebaut, doch gerade abseits der Hauptstraßen oder auf kleineren Zufahrten kann ein höheres Fahrzeug sehr praktisch sein. Lediglich an einem kleinen Abschnitt an der nördlichen Pazifikküste waren die Straßenverhältnisse deutlich schlechter. Hier waren wir froh, mit einem passenden Fahrzeug unterwegs zu sein.
Was man allerdings nicht unterschätzen sollte, sind die Fahrzeiten. Auch wenn die Entfernungen auf der Karte oft nicht besonders groß aussehen, können kurvige Straßen, Verkehr oder Baustellen die Fahrt deutlich verlängern.

Beim Parken haben wir außerdem darauf geachtet, möglichst bewachte Parkplätze zu nutzen. Gerade an beliebten Stränden oder touristischen Orten ist das aus unserer Sicht eine gute und entspannte Lösung.
Navigation in Costa Rica
Für die Navigation während unserer Costa-Rica-Rundreise haben wir sowohl Waze als auch Google Maps genutzt. Beide Apps funktionierten auf unserer Route sehr gut und führten uns zuverlässig zu unseren Unterkünften, Nationalparks und Ausflugszielen.
Waze ist besonders praktisch für die Navigation während der Fahrt mit einigen Hinweisen, die Google Maps nicht bietet. Allerdings bietet die App keine Offline-Karten. In Regionen ohne oder mit schlechtem Internetempfang kann das daher zum Problem werden.
Deshalb haben wir zusätzlich Google Maps genutzt und die entsprechenden Regionen vorab als Offline-Karten heruntergeladen. So konnten wir auch dann navigieren, wenn unterwegs kein Mobilfunknetz verfügbar war.
Unser Tipp: Nutzt ruhig beide Apps, ladet euch aber vor der Reise die wichtigsten Regionen in Google Maps offline herunter. So seid ihr auch in abgelegeneren Regionen Costa Ricas auf der sicheren Seite.
Beste Reisezeit – die Green Season war für uns perfekt
Wir waren während der Green Season, also im deutschen Sommer, in Costa Rica unterwegs und würden diese Reisezeit wieder wählen. Natürlich gehört Regen in dieser Zeit dazu. Teilweise gab es kräftige Schauer, oft aber nur für einen bestimmten Zeitraum am Tag. Dafür präsentierte sich Costa Rica unglaublich grün. Der Regenwald wirkte noch üppiger und die Farben waren besonders intensiv. Ein weiterer Vorteil: An vielen Orten waren weniger Touristen unterwegs als in der Hauptsaison. Für uns war die Green Season deshalb eine perfekte Mischung aus tropischem Wetter, sattgrüner Natur und vergleichsweise entspannten Besucherzahlen.
Nationalparks – früh starten und gut vorbereitet sein
Costa Ricas Nationalparks gehören zu den absoluten Highlights einer Rundreise. Vor dem Besuch solltet ihr euch aber rechtzeitig informieren, ob Tickets im Voraus gebucht werden müssen. Das gilt besonders für beliebte Parks und bestimmte Besuchszeiten.
Ein Guide kann sehr hilfreich sein, vor allem wenn ihr möglichst viele Tiere entdecken möchtet. Notwendig ist er aber nicht in jedem Nationalpark. Gerade wenn ihr gerne selbst unterwegs seid und euch Zeit nehmt, könnt ihr auch ohne Guide tolle Erlebnisse haben. Wir würden außerdem immer möglichst früh starten. Dann ist weniger los, es sind die Temperaturen angenehmer und die Chancen auf Tierbeobachtungen oft besser.
Wichtig sind außerdem ausreichend Wasser und Sonnenschutz. In den Nationalparks sind keine Plastik-Wegwerfflaschen erlaubt und stattdessen sind wiederbefüllbare Trinkflaschen zu verwenden. Da es in Costa Rica überall sauberes Leitungswasser oder Trinkwasserspender gibt, ist das eigentlich ganz einfach!
Bei Wanderungen im Regenwald würden wir außerdem wasserfeste, möglichst halbhohe Wanderschuhe empfehlen. Sie bieten auf nassen Wegen guten Halt und schützen zusätzlich die Knöchel und Füße und evtl. auch vor Tier-Bissen. Und natürlich gilt überall: Wildtiere mit Respekt beobachten. Abstand halten, Tiere nicht anfassen und auf keinen Fall füttern. Gerade weil Costa Rica so eine unglaubliche Tierwelt besitzt, sollte deren Schutz immer an erster Stelle stehen.
Kleidung und Ausrüstung
Das Wetter in Costa Rica kann sich schnell ändern. Sonne, hohe Luftfeuchtigkeit und kräftiger Regen gehören oft zum selben Tag. Unsere wichtigsten Ausrüstungsgegenstände waren deshalb:
Packliste Costa Rica:
🧥 Regenjacke
👕 Leichte Funktionskleidung
🥾 Wasserfeste, halbhohe Wanderschuhe
🩱 Badesachen
🩴 Badeschuhe
🛶 Drybags für Touren auf dem Wasser
📷 Kamera
🔭 Fernglas für Tierbeobachtungen
Garmont Herren Nexus Mid GTX Schuhe
Ortlieb Light Valve Drybag

Gerade das Fernglas würden wir auf einer Costa-Rica-Rundreise nicht mehr zu Hause lassen. Viele Tiere entdeckt man erst auf den zweiten Blick – oder sie sitzen so weit entfernt, dass man sie mit bloßem Auge kaum erkennen kann.
Nikon Z6 III mit NIKKOR Z 24–120mm F4 S
Occer 15x30 Fernglas für Erwachsene Kinder Fernglas für Vogelbeobachtung
Trinkwasser in Costa Rica
Ein Thema, das uns vor unserer Reise beschäftigt hat, war das Trinkwasser in Costa Rica. Unsere Erfahrung war dabei durchweg positiv. In jedem Hotel und in jedem Restaurant hatten wir Zugang zu Trinkwasser – häufig sogar direkt aus der Leitung. Während unserer gesamten Rundreise mussten wir deshalb nicht ein einziges Mal eine Flasche Wasser kaufen. Stattdessen hatten wir immer unsere wiederverwendbaren Trinkflaschen dabei und konnten diese unterwegs oder in den Unterkünften auffüllen. Das ist nicht nur praktisch, sondern hilft auch dabei, unnötigen Plastikmüll zu vermeiden.
Unser Tipp: Nehmt ausreichend große, wiederbefüllbare Trinkflaschen mit und informiert euch bei der jeweiligen Unterkunft oder im Restaurant, wo ihr sie auffüllen könnt.
Wie viele Tage sollte man für Costa Rica einplanen?
Für unsere Route waren etwa dreieinhalb Wochen eine gute Zeit. So konnten wir die verschiedenen Regionen erleben, ohne jeden Tag nur im Auto zu sitzen.
Costa Rica ist zwar kein riesiges Land, trotzdem können die Fahrzeiten lang sein. Wer versucht, zu viele Orte in nur ein oder zwei Wochen zu besuchen, verbringt schnell einen großen Teil des Urlaubs auf der Straße. Bei weniger Zeit würden wir einzelne Regionen streichen und uns lieber auf weniger Stationen konzentrieren. Je nach persönlichen Interessen könnte man beispielsweise entweder die Karibikküste oder einzelne weiter entfernte Orte im Norden und Süden auslassen. Auch einige Nationalparks ähneln sich in ihren Erlebnissen, sodass man nicht zwangsläufig jeden besuchen muss.

Unser Tipp: Lieber weniger Orte auswählen und dafür mehr Zeit vor Ort haben. Gerade Costa Rica ist ein Land, das man nicht nur durch die Windschutzscheibe erleben sollte.
Unser Fazit zur Costa-Rica-Rundreise
Costa Rica war für uns ein echtes Familien-Abenteuer. Kaum ein anderes Land verbindet auf so engem Raum eine derart unglaubliche Tierwelt mit Regenwäldern, Vulkanen, Wasserfällen, Flüssen und zwei völlig unterschiedlichen Küsten. Wir haben Affen, Faultiere, Tukane, Krokodile, Wale und viele weitere Tiere gesehen. Wir waren wandern, surfen, raften, canyoning und ziplinen. Und zwischen all diesen Abenteuern gab es immer wieder Zeit, am Pazifik oder an der Karibik einfach die Natur zu genießen. Natürlich waren auch die langen Fahrstrecken manchmal anstrengend. Und ja – während der Green Season gehört Regen definitiv dazu. Doch genau das gehört für uns zu Costa Rica. Der Regen macht den Regenwald grün, die Flüsse wasserreich und die Landschaft so unglaublich lebendig.
Für aktive Familien, die gerne unterwegs sind und gemeinsam etwas erleben möchten, ist Costa Rica aus unserer Sicht ein perfektes Reiseziel. Wir würden jederzeit wiederkommen und mit For Family Reisen hatten wir immer einen Ansprechpartner zur Seite. Die Reise war perfekt von den Familien-Reise-Experten aus Köln organisiert. Denn, obwohl wir mehr als drei Wochen unterwegs waren und unglaublich viel erlebt haben, haben wir am Ende trotzdem das Gefühl gehabt: Von Costa Rica haben wir noch längst nicht alles gesehen.